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Das Wochenlied zum anhören

Wochenlied für 1. August (dann Ferienpause)
9. So nach Trinitatis

EG 397

Herzlich lieb hab ich dich, o Herr.
Ich bitt, wollst sein von mir nicht fern
Mit deiner Güt und Gnaden.
Die ganze Welt erfreut mich nicht,
nach Erd und Himmel frag ich nicht,
wenn ich nur dich kann haben.
Und wenn mir gleich mein Herz zerbricht,
so bist du doch mein Zuversicht,
mein Teil und meines Herzens Trost,
der mich durch sein Blut hat erlöst.
Herr Jesu Christ, mein Gott und Herr,
mein Gott und Herr,
in Schanden lass mich nimmermehr.

Wenn Sie den Link anklicken, hören Sie die Melodie des Liedes, von Frau Grill auf unserer Orgel gespielt.

https://drive.google.com/file/d/1PgMlHq0Uyyy2DP8RSLf6lnh1KOu4tlXv/view?usp=drive_web

Abschlussfest der Bubenjungschar

Zum Abschluss des Schuljahres trifft sich die Bubenjungschar am Freitag, 30. Juli um 14 Uhr mit Fahrrad, Fahrradhelm und gefüllter Trinkflasche am Gemeindehaus. Wir fahren zum Wasserrädle und grillen und spielen dort. Es gibt Würstle und Stockbrot, die von uns mitgebracht werden. Gegen 18 Uhr wollen wir am Gemeindehaus zurück sein.

Zum Start nach der Sommerpause gibt es eine Einladung. Wir wünschen allen schöne Ferien!

Kindergarten Sonnenblume sucht Erzieherin

Unser Kindergarten “Sonnenblume” sucht ab sofort oder ab 1.9.2021 eine Erzieherin oder einen Erzieher mit 55% Stellenumfang. Bewerberinnen und Bewerber richten ihre Bewerbung bitte ans Evangelische Pfarramt, Pfarrgasse 3, 71384 Weinstadt oder per Mail an

Die kommenden Gottesdienste

Herzliche Einladung zu den kommenden Gottesdiensten, immer um 10 Uhr. Wir dürfen wieder singen! Bitte tragen Sie eine medizinische Maske. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sonntag, 01. August: Von klugen und dummen Häuslesbauern (Matthäus 7, 24 – 27) mit Prädikant Eckhard Maaß in der Ägidiuskirche
Sonntag, 08. August: Ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk (2. Mose 19, 1 – 6) mit Prädikantin Yasmin Pöhlmann in der Ägidiuskirche
Sonntag, 15. August: Die schlechte alte Zeit (Epheser 2, 4 – 10) mit Pfarrer Heinz Schnürle in der Ägidiuskirche
Sonntag, 22. August: “Er hat alles wohl gemacht” (Markus 7, 31-37) mit Prädikant Walter Krohmer und Taufe in der Ägidiuskirche

Jahreslosung 2021: "Seid barmherzig"

Die Jahreslosung für 2021 kommt aus dem Lukasevangelium (Kap. 6, 36): “Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!”

Es beginnt mit einem Aufruf. “Seid barmherzig!” Also. habt ein Herz, das nicht hart ist andern gegenüber, sondern voller Erbarmen, voller Mitgefühl. Und wer ein mitfühlendes Herz hat, der wird auch barmherzig handeln.
Wenige Kapitel später im Lukasevangelium wird die Geschichte des barmherzigen Samariters erzählt. Es “jammerte” ihn, als er den sah, den Räuber überfallen und halbtot geschlagen hatten. Und deshalb handelt er barmherzig. Ihn bestimmt nicht die Sorge um seine eigene Sicherheit, sondern die Not des Mitmenschen, er unterbricht seinen Weg und lässt es sich viel kosten, dem Überfallenen zu helfen.

Eigentlich müsste man bei dieser Jahreslosung ja mit dem zweiten Teil beginnen: “Wie auch euer Vater barmherzig ist!” Gemeint ist der Vater im Himmel. Wir sehen es an seinem Sohn Jesus Christus, dass er barmherzig ist und was Barmherzigkeit heißt: zu den Verachteten hinzugehen; den Kranken zu helfen; mit den Sündern freundlich zu reden. Wem diese Barmherzigkeit begegnet, wer sie begreift, der kann ja eigentlich gar nicht anders als selbst barmherzig zu sein.

Ein Vers, den wir ganz gewiss gut brauchen können, um in einer menschenfreundlichen Welt zu leben.

Verbitterung

Martin Luther King überlebte zwei Bombenanschläge auf sein Haus. Mehrfach wurde er verhaftet, nur weil er sich mit Nachdruck für die Rechte der farbigen Amerikaner einsetzte.
Später erinnerte er sich, dass er damals eine Entscheidung treffen musste: entweder mit Verbitterung zu reagieren – oder aus den Leiden eine schöpferische Kraft zu gewinnen. Schon um sich die Verbitterung zu ersparen, versuchte er, die persönlichen Angriffe als Gelegenheit zu betrachten, sich selbst zu ändern und den Menschen zu helfen, die von einer persönlichen Tragödie betroffen sind.
Er sagte: “Es gibt ja manche, die noch immer im Kreuz einen Stolperstein sehen, und andere, die in ihm eine Torheit sehen, doch ich bin davon überzeugt, dass es eine Kraft Gottes zur Rettung der Gesellschaft und des Einzelnen ist. Die leidvollen Momente der letzten Jahre haben mich auch Gott näher gebracht.”

Kraft in schweren Zeiten

“Der Gerechte ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.” (Psalm 1, 3).
Als wir nach Russland ins Arbeitslager rollten und die Posten uns in aller Gemütsruhe erklärten, wir kämen nie mehr zurück, da ging dieser Vers über mir auf wie der Morgenstern am Nachthimmel. Zum Verzweifeln war kein Anlass, mochte das Herz auch um die Heimat und die Lieben trauern. Auch ihr Verlust konnte das Leben nicht sinnlos machen. Alles hing nur daran, ob es seine Wurzeln in den rechten “Wasserbach” streckte. Und der würde nicht fehlen, der ging mit, der war Gott selbst, gegenwärtig in seinem Wort, das nun so stark zu uns sprach. Nie versagendes, nie versiegendes lebendiges Wasser! Es gab Kraft, nicht nur an sich selbst zu denken, von dem Wenigen abzugeben. Auch das Verhungern konnte nirgend anderswo hinbringen als ins ewige Leben.

Helmut Gollwitzer über seine Erfahrung in russischer Kriegsgefangenschaft

Geschichte der Ägidiuskirche

Herzliche Einladung zum Vortrag von Stadtarchivar Dr. Bernd Breyvogel am Freitag, 23. November um 19:30 Uhr in der Ägidiuskirche in Großheppach. “Die Geschichte und Geschichten über unsere Ägidiuskirche” wird das Thema sein. Der Eintritt ist frei.

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