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Adventssingen

Am 2.Advent (4.12.) laden wir ein zum Adventssingen um 17 Uhr auf dem Platz bei der Kirche. Die Musikvereinigung wird uns beim Singen der Lieder begleiten, die an die Kirchenwand gebeamt werden. Dazu schenken wir Glühwein und Punsch aus. Weihnachtsgebäck aller Art und eine Tasse bitte mitbringen.
Wer in der Zeit vor Corona dabei war, weiß, wie schön diese Veranstaltung ist. Herzliche Einladung an alle!

Bei Regen fällt das Adventssingen aus.

Friedenslicht

Am 3.Advent (11.Dezember) nehmen wir an der Friedenslichtaktion teil. Um 16 Uhr treffen wir uns auf der Luitenbächer Höhe, um die mitgebrachten Windlichter an der Friedensflamme aus Bethlehem anzuzünden und in unsere Häuser und in unseren Ort zu tragen. Der Posaunenchor wird die etwa eine halbe Stunde dauernde Veranstaltung musikalisch zu unterstützen.

Die Friedenslichtaktion gibt es seit 1986 und wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) initiiert. Am Licht in der Geburtsgrotte von Bethlehem wird durch ein Kind ein Licht entzündet, das in alle Welt getragen wird. Jesus Christus ist der “Friedefürst”, der den Frieden Gottes in die Welt gebracht hat. Bei seiner Geburt sangen die Engel das “Friede auf Erden”. Von ihm stammen die Worte: “Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder heißen.”

SPI - Zusammenarbeit der "Weinstadt-West"-Gemeinden

Es wird in Zukunft weniger Pfarrstellen geben – zum einen fehlt das Geld, zum anderen der theologische Nachwuchs. Deshalb wird es notwendig sein, enger mit unseren beiden Nachbargemeinden Strümpfelbach und Endersbach zusammenzuarbeiten.
Liebgewordenes ändert man ungern. Wir sehen darin aber auch eine Chance, von anderen zu lernen und von gemeinsamen Angeboten zu profitieren. Die beiden bisherigen gemeinsamen Gottesdienste an der Birkelspitze waren sehr schöne Erlebnisse. Ab Weihnachten diesen Jahres wird es nur noch einen gemeinsamen Gemeindebrief aller drei Gemeinden geben, denn ein Zusammenwachsen kann nur gelingen, wenn man voneinander weiß.
Das Bild zeigt die Steuerungsgruppe, die sich alle paar Wochen trifft, um über die nächsten Schritte zu beraten. Gerne nehmen wir Ihre Anfragen und Ideen zur Kenntnis. Unsere Kirchengemeinde wird von Telse Tschamon und Pfarrer Heinz Schnürle vertreten.

Hauskreis lädt ein

Freitagabends um 19 Uhr trifft sich ein Hauskreis bei Doris Meyer im Kirchhofgässle 5. Im Hauskreis liest man einen Bibeltext und tauscht sich aus, was das mit dem eigenen Leben zu tun hat. Es ist außerdem Raum und Zeit, über Persönliches zu reden und zu beten.
Herzliche Einladung an alle, die gerne dazu kommen möchten.

Allein den Betern kann es noch gelingen

Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug’ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

Reinhold Schneider, 1936

https://youtu.be/cUM8pj8NxjQ

Die kommenden Gottesdienste

Am 2. Advent (04.12.22) feiern wir im Gottesdienst um 10 Uhr in der Ägidiuskirche das Heilige Abendmahl. Der Chor Creation musste sein Mitwirken leider absagen. Die Predigt von Pfarrer Schnürle geht über Hoheslied 2, 8-13: “Warten wie Verliebte”. Die Orgel spielt Larissa Schnaidt, das Opfer ist für die Kosten des Gemeindebriefs bestimmt.

Um 17 Uhr singen wir mit Unterstützung der Musikvereinigung Advents- und Weihnachtslieder auf dem Kirchplatz. Tasse und Weihnachtsgebäck darf gerne mitgebracht werden, Glühwein und Punsch ist vorhanden. Herzliche Einladung.

Sonntag, 11.Dezember (3.Advent): 10 Uhr Gottesdienst in der Ägidiuskirche mit Pfarrer Schnürle, Tilman Jörns und der Musikvereinigung. Predigttext ist Jes. 40, 1 – 11. (Opfer für die Konfi3-Arbeit)

Sonntag, 18. Dezember (4.Advent): 10 Uhr Gottesdienst in der Ägidiuskirche mit Jugendreferent Benni Nölke vom Bezirksjugendwerk in Waiblingen. Predigttext ist Philipper 4, 4 – 7. Frau Grill spielt die Orgel, das Opfer ist ein letztes Mal für die Schuldentilgung der Kirchenaußenrenovierung bestimmt.

Verbitterung

Martin Luther King überlebte zwei Bombenanschläge auf sein Haus. Mehrfach wurde er verhaftet, nur weil er sich mit Nachdruck für die Rechte der farbigen Amerikaner einsetzte.
Später erinnerte er sich, dass er damals eine Entscheidung treffen musste: entweder mit Verbitterung zu reagieren – oder aus den Leiden eine schöpferische Kraft zu gewinnen. Schon um sich die Verbitterung zu ersparen, versuchte er, die persönlichen Angriffe als Gelegenheit zu betrachten, sich selbst zu ändern und den Menschen zu helfen, die von einer persönlichen Tragödie betroffen sind.
Er sagte: “Es gibt ja manche, die noch immer im Kreuz einen Stolperstein sehen, und andere, die in ihm eine Torheit sehen, doch ich bin davon überzeugt, dass es eine Kraft Gottes zur Rettung der Gesellschaft und des Einzelnen ist. Die leidvollen Momente der letzten Jahre haben mich auch Gott näher gebracht.”

Kraft in schweren Zeiten

“Der Gerechte ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.” (Psalm 1, 3).
Als wir nach Russland ins Arbeitslager rollten und die Posten uns in aller Gemütsruhe erklärten, wir kämen nie mehr zurück, da ging dieser Vers über mir auf wie der Morgenstern am Nachthimmel. Zum Verzweifeln war kein Anlass, mochte das Herz auch um die Heimat und die Lieben trauern. Auch ihr Verlust konnte das Leben nicht sinnlos machen. Alles hing nur daran, ob es seine Wurzeln in den rechten “Wasserbach” streckte. Und der würde nicht fehlen, der ging mit, der war Gott selbst, gegenwärtig in seinem Wort, das nun so stark zu uns sprach. Nie versagendes, nie versiegendes lebendiges Wasser! Es gab Kraft, nicht nur an sich selbst zu denken, von dem Wenigen abzugeben. Auch das Verhungern konnte nirgend anderswo hinbringen als ins ewige Leben.

Helmut Gollwitzer über seine Erfahrung in russischer Kriegsgefangenschaft

Gemeinsamer Weinstadtgottesdienst

Am 18. September fand der zweite gemeinsame Gottesdienst der drei Weinstadt-West-Gemeinden Großheppach-Endersbach-Strümpfelbach an der Birkelspitze statt. Durch das kalte Wetter waren leider nicht so viele Besucher gekommen.
Vikar Jan Schweizer sprach in seiner Predigt über die Liebe Gottes, die nicht darin begründet ist, dass wir Besonderes vorzuweisen hätten oder etwas Außerordentliches darstellen. Gott liebt uns so sehr, weil er uns so sehr liebt – seine Liebe hat ihren Grund in ihm selbst. Ein großes Lob an unsere Konfirmanden, die für den Imbiss Brezeln gestrichen und Hefezopf aufgeschnitten haben, und an alle anderen Helfer.

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