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Allein den Betern kann es noch gelingen

Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug’ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

Reinhold Schneider, 1936

https://youtu.be/cUM8pj8NxjQ

Kindergarten Sonnenblume sucht Erzieherin

Unser Kindergarten “Sonnenblume” sucht eine Erzieherin oder einen Erzieher mit 45% Stellenumfang (befristet mit Aussicht auf Festanstellung) und ab 1.5.2022 eine stellvertretende Kindergartenleitung mit einem Stellenumfang von 80%. Bewerberinnen und Bewerber richten ihre Bewerbung bitte ans Evangelische Pfarramt, Pfarrgasse 3, 71384 Weinstadt oder per Mail an

Die kommenden Gottesdienste

Herzliche Einladung zu den kommenden Gottesdiensten, immer um 10 Uhr in der Ägidiuskirche. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für den Besuch ist ein 3G-Nachweis notwendig (Bescheinigung über Genesung, Impfung oder negativer Test, nicht älter als 24 Stunden). Einen Test kann man auch direkt vor dem Kirchgang im Ägidiustreff im Pfarrhaus (dort, wo es auch zu den Toiletten geht) machen. Seien Sie dann bitte schon um 9.40 Uhr da.
Bitte tragen Sie eine FFP-2 – Maske.
Singen ist in der momentanen Situation leider nicht mehr erlaubt.

Sonntag, 16.01.: 10 Uhr Gottesdienst (Pfr. Schnürle)
1. Kor. 2, 1 – 10 Gottes Weisheit ist anders

Sonntag, 23.01.: 10 Uhr Gottesdienst (Pfr. Schnürle)
Matthäus 8, 5 – 13 “… aber sprich nur ein Wort…”

Sonntag, 30.01.: 10 Uhr Gottesdienst (Pfr. Schnürle)
2. Mose 34, 29 – 35 Moses Hörner

Sonntag, 05.02.: 10 Uhr Gottesdienst (Pfr. i.R. Andreas Weidle)
Matthäus 14, 22 – 33 Auf dem Wasser gehen

Verbitterung

Martin Luther King überlebte zwei Bombenanschläge auf sein Haus. Mehrfach wurde er verhaftet, nur weil er sich mit Nachdruck für die Rechte der farbigen Amerikaner einsetzte.
Später erinnerte er sich, dass er damals eine Entscheidung treffen musste: entweder mit Verbitterung zu reagieren – oder aus den Leiden eine schöpferische Kraft zu gewinnen. Schon um sich die Verbitterung zu ersparen, versuchte er, die persönlichen Angriffe als Gelegenheit zu betrachten, sich selbst zu ändern und den Menschen zu helfen, die von einer persönlichen Tragödie betroffen sind.
Er sagte: “Es gibt ja manche, die noch immer im Kreuz einen Stolperstein sehen, und andere, die in ihm eine Torheit sehen, doch ich bin davon überzeugt, dass es eine Kraft Gottes zur Rettung der Gesellschaft und des Einzelnen ist. Die leidvollen Momente der letzten Jahre haben mich auch Gott näher gebracht.”

Kraft in schweren Zeiten

“Der Gerechte ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.” (Psalm 1, 3).
Als wir nach Russland ins Arbeitslager rollten und die Posten uns in aller Gemütsruhe erklärten, wir kämen nie mehr zurück, da ging dieser Vers über mir auf wie der Morgenstern am Nachthimmel. Zum Verzweifeln war kein Anlass, mochte das Herz auch um die Heimat und die Lieben trauern. Auch ihr Verlust konnte das Leben nicht sinnlos machen. Alles hing nur daran, ob es seine Wurzeln in den rechten “Wasserbach” streckte. Und der würde nicht fehlen, der ging mit, der war Gott selbst, gegenwärtig in seinem Wort, das nun so stark zu uns sprach. Nie versagendes, nie versiegendes lebendiges Wasser! Es gab Kraft, nicht nur an sich selbst zu denken, von dem Wenigen abzugeben. Auch das Verhungern konnte nirgend anderswo hinbringen als ins ewige Leben.

Helmut Gollwitzer über seine Erfahrung in russischer Kriegsgefangenschaft

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