News

News


Aktuelle Informationen

Wir werden im August zweimal zum Gottesdienst auf den Mühlwiesen bei der Häckermühle sein, im Rahmen der “Ab-auf-die-Insel”-Kulturtage der Stadt Weinstadt, und zwar am 16. August und am 30. August, jeweils um 10 Uhr.

Am 16. August werden Pfarrer Köpf und Pfarrer Schnürle den Gottesdienst gemeinsam gestalten, unter Mitwirkung einer Bläsergruppe. Beutelsbacher und Großheppacher Kirchengemeinde laden gemeinsam dazu ein.

Am 30. August wird die Musikvereinigung Großheppach den Gottesdienst mitgestalten. Die Predigt hält der ehemalige Leiter des Gustav-Adolf-Werkes, Ulrich Hirsch.

Pfarrer Schnürle ist vom 1. August bis zum 28. August im Urlaub. Die Vertretung bei Beerdigungen übernehmen die Nachbarkollegen, Pfarrer Schneider aus Endersbach und Pfarrer Kaschler aus Strümpfelbach.

Und noch ein Hinweis für alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gemeinde: bitte notieren Sie sich den* 25. September, 19 Uhr* für ein Mitarbeitertreffen in der Kirche (da können wir den notwendigen Abstand einhalten). Es gibt wichtige Dinge zu besprechen, so dass wir Sie, wenn irgendwie möglich, bitten, daran teilzunehmen.

Erzieherin für den Kindergarten gesucht

Unser Kindergarten “Sonnenblume” im Schlesierweg sucht eine Erzieherin oder einen Erzieher mit 75% ab 1. Januar 2021. Eine prozentuale Aufstockung durch Krankheitsvertretung ist eventuell möglich. Bitte bewerben Sie sich beim Evang. Pfarramt, Pfarrgasse 3, 71384 Weinstadt oder per Mail an . Für nähere Informationen wenden Sie sich an unsere Gemeindesekretärin, Frau Bauer, unter der Telefonnummer 96 77 22. Sie ist außer mittwochs an jedem Vormittag von 8 – 12 Uhr erreichbar.

Gottesdienst bei der Rundkirche

Am Sonntag, 12. Juli, werden wir um 10 Uhr unseren Gemeindegottesdienst bei der Rundkirche feiern. Der Posaunenchor gestaltet ihn musikalisch mit. Bitte bringen Sie, wenn möglich, eine Sitzgelegenheit mit. In diesem Gottesdienst wird Ben Böhringer getauft.

In der Ägidiuskirche wird kein Gottesdienst sein.

Auch sonst findet der Gottesdienst wieder jeden Sonntag um 10 Uhr statt, in der Regel in der Ägidiuskirche. Weil die Anzahl der Plätze in der Kirche beschränkt ist, übertragen wir ihn auch auf den Kirchplatz. Es muss also niemand zuhause blei´ben.

Herzliche Einladung!

Theologie studieren?

Theologie studieren? Pfarrerin oder Religionslehrer werden?
Wer sich das überlegt – und wir können es nur empfehlen! – der kann an einem Wochenende im November schon ein wenig Uni-Luft schnuppern. Vom 7. – 9. November findet in Tübingen die Info-Tagung Theologiestudium statt: ein tolles Wochenende mit vielen Informationen rund um Pfarramt und Lehramt, bei dem Studierende und Hauptamtliche persönliche Einblicke geben.

Bitte weisen Sie junge Menschen, die aufs Gymnasium gehen, auf dieses Angebot hin.

Abenteuer-Dorfspiel für Familien

Ferien sind langweilig? Dagegen kann man etwas tun! Vom 8.-14. Juni können Familien ein Abenteuer-Dorfspiel in Großheppach erleben. Man braucht dazu nur ein Smartphone – dann kann es losgehen. Start ist am Schaukasten vor der Kirche. Dort muss man den QR-Code scannen, die App herunterladen – und schon kann es losgehen. Viel Spaß! Und sagt es weiter.

Neue Konfigruppe

Unsere neue Konfigruppe ist gestartet! Zwölf Jungs und Mädchen aus unserer Gemeinde bereiten sich auf die Konfirmation im nächsten Jahr vor. “Richtige” Treffen im Gemeindehaus sind wieder möglich, auch, weil die Gruppe klein ist. Die Konfis haben inzwischen ihre Bibel bekommen und den Einband dafür selbst gestaltet. Bis zu den Sommerferien verziert jeder noch seine eigene Konfikerze und wir machen eine Radtour.

Drive-In-Gottesdienst

Es hätten noch ein paar Autos mehr Platz gehabt, aber auch so war es ein beeindruckendes Erlebnis: Drive-In-Gottesdienst auf dem Birkelareal. Einen Gottesdienst, den man im Auto erleben kann! Die sms-Band übernahm die musikalische Gestaltung, Marit Nägele, Jugendreferentin in Rommelshausen, führte durch den Gottesdienst, Pfarrer Schnürle predigte über die Geschichte, wie der auferstandene Jesus zu seinen Jüngern kam, die sich aus Angst eingeschlossen hatten. “Friede sei mit euch!”, sagt er zu ihnen. Wo Jesus ist, muss die Furcht weichen. Und dann bläst Jesus sie an mit seinem Geist und sendet sie hinaus, Frieden zu bringen.

Ein herzliches Dankeschön an die Stadt, die uns diesen Gottesdienst ermöglicht hat.

Für weitere Informationen zu den anderen Veranstaltungen und Gottesdiensten auf dem Birkelareal besuchen Sie bitte die Homepage der Stadt Weinstadt. www.weinstadt.de

Online singen?

Kantate – Singt! heißt der Sonntag, mit dem diese Woche begann. Nun leider war Singen im Gottesdienst verboten. Hart! Hart auch, dass so viele, die sonst jede Woche zur Chorprobe gehen, momentan auch nicht singen können.
Da kommt dieses Angebot gerade recht. Jeden Dienstag um 19.30 Uhr kann man übers Internet an einer Chorprobe teilnehmen. Wenn Du gerne singst: schau doch mal vorbei bei Dieter Falk und seiner Chorprobe zum Musical “Bethlehem”, unter www.singenzuhause.de gibt es die nötigen Infos und Noten. Im facebook-Livestream kann man dann live dabei sein. “Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!”

Unsere Gottesdienste

Auch am Sonntag, 24. Mai wird in unserer Ägidiuskirche wieder ein Gottesdienst stattfinden! Herzliche Einladung, um 10 Uhr dabei zu sein! Da wir wegen des Sicherheitsabstandes nur 38 Besucher in die Kirche hineinlassen dürfen – die Plätze sind gekennzeichnet, Ordner werden Sie einweisen – , übertragen wir den Gottesdienst akustisch auch auf den Kirchplatz, so dass jeder einen Platz findet.
Am Eingang gibt es ein Desinfektionsmittel. Wir empfehlen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das Singen ist uns sowieso noch untersagt. Bringen Sie trotzdem Ihr Gesangbuch mit! Aus hygienischen Gründen werden wir die Gesangbücher, die in der Kirche sind, nicht austeilen. Die Besucher in der Kirche drinnen können die Texte auch an der Wand über der Kanzel ablesen.

Am Himmelfahrtstag findet der Gottesdienst auf den Mühlwiesen, dem ehemaligen Landesgartenschaugelände, statt, um 10 Uhr. Der Posaunenchor wird ihn mitgestalten. Er wird eine gute halbe Stunde dauern. Wer so lange nicht stehen kann, darf sich gerne eine Sitzgelegenheit mitbringen. Wir werden auch einige Stühle bereitstellen. Wir bitten sehr, den Mindestabstand einzuhalten.

Den Impuls des Kirchenbezirks zum Himmelfahrtstag finden Sie unter “https://youtu.be/WQH_vlMELjg”

Impuls zum 3. Sonntag nach Ostern

Bleibt in mir

_Johannes 15: Christus spricht:
1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner.
2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe.
3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt.
5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.
7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger._

Eine Binsenweisheit: eine Rebe lebt nicht abgetrennt vom Weinstock. Alles, was sie braucht, fließt ihr vom Weinstock zu. Entscheidend ist die Verbundenheit mit ihm. Sonst stirbt sie ab.

Jesus nennt sich hier den wahren Weinstock. Was wir, seine Reben, brauchen, lässt er uns zufließen. Deshalb müssen wir mit ihm verbunden sein. Um das „Bleiben in ihm“ geht es Jesus hier (7x „bleiben“ im Predigttext, 12x im ganzen Kapitel). Damit wir verbunden sind mit der Quelle des Lebens, damit uns Glaube und Hoffnung und Liebe nicht ausgehen. Das alles tragen wir nicht als unerschöpflichen Schatz in uns. Es muss uns immer neu zufließen, damit wir frisch und grün bleiben, wachsen und Frucht bringen. Von ihm fließt es uns zu.

Der Weinstock ist keine Zierpflanze. Er dient nicht nur zur Verschönerung eines Ortes. Es geht um die Frucht. Es geht darum, dass man Trauben lesen kann, aus denen ein guter Wein wird. Wir sind dazu berufen, „Frucht zu bringen“, nicht an uns selbst genug zu haben. Damit das gelingt, brauchen wir die Verbindung zu Jesus. „Denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Da geratet ihr schnell an die Grenzen eurer Möglichkeiten und Kräfte. „Aber die auf den Herrn vertrauen, kriegen neue Kraft.“
Welche Befreiung steckt auch in diesem Bild: es wird nichts von uns gefordert, was ER uns nicht geben würde, was uns nicht von ihm zufließt. Wir müssen nichts beweisen, nichts vorzeigen. Es hängt alles daran, mit ihm verbunden zu sein.
Wie kann man mit Jesus verbunden sein?
Jesus sagt (V.7), dass es darum geht, dass seine Worte in uns bleiben. Die Bibel spielt die zentrale Rolle für unseren Glauben. Wir bleiben mit Jesus verbunden, indem wir – am besten jeden Tag – in der Bibel lesen, was Jesus gesagt und getan hat oder was auf ihn hinweist.

"Großi" will wachsen

Unser Kindergarten “Sonnenblume” hat eine Mitmachaktion gestartet. Aus bunt bemalten Steinen soll die Raupe “Großi” entstehen. Alle Großheppacher Kinder dürfen mitmachen. Einfach einen großen Kieselstein suchen, nach Lust und Laune mit wasserfesten Farben bemalen, auf den Parkplatz des Kindergartens im Schlesierweg 6 bringen und der Schlange hinzufügen.

Achtung!!! In der ersten Maiwoche zieht “Großi” auf den Kirchplatz um (das ist der Platz neben der Kirche).

Mutmachworte

An dieser Stelle sollen ab jetzt Geschichten, Gedanken, Gedichte stehen, die uns helfen, zuversichtlich in den Tag zu gehen. Die “neue” Geschichte steht immer ganz oben – die “alten” Texte werden nur nach unten geschoben, so dass man auch später noch darauf zugreifen kann.

Wir leben zwar
in einer mit uns
gefallenen Schöpfung,
aber mit einem für uns
auferstandenen Schöpfer!

So sind wir in ihm
und in unserer
Gemeinschaft mit ihm
bereits heute
neue Geschöpfe,
obwohl wir
von uns aus
und ohne ihn
immer noch ganz
die Alten wären.

Hans-Joachim Eckstein

Christus spricht: “Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis wandeln. Er wird das Licht des Lebens haben.”

Der Psalm der Tageslese vom 24. Mai ist Psalm 131:
Mit Gott in Frieden
1 Von David, ein Wallfahrtslied.
HERR, mein Herz ist nicht hoffärtig, und meine Augen sind nicht stolz. Ich gehe nicht um mit großen Dingen, die mir zu wunderbar sind. 2 Ja, ich ließ meine Seele still und ruhig werden; wie ein kleines Kind bei seiner Mutter, wie ein kleines Kind, so ist meine Seele in mir.
3 Israel, hoffe auf den HERRN von nun an bis in Ewigkeit!

Dazu die Erklärung aus dem Neukirchener Kalender:
“Es ist ein ´entwöhntes` Kind gemeint. Die Urangst im Leben dieses Kindes ist schon gestillt. Es fängt nicht gleich an zu schreiben, wenn die Mutter sich ihm einmal nicht sofort zuwendet. Die Psychologie sagt: Ein Leben lang tragen wir in uns das kleine Kind, das wir einmal waren. Aber zum Reifen des Lebens gehört, dass uns diese kindliche Erfahrung nicht mehr beherrscht. Im Gottvertrauen kann sich eine gestillte Seele entfalten. Dann bestimmt nicht mehr der Säugling unser Verhalten, der bei jeder Verunsicherung nach der Mutter schreit. Sondern dann tragen wir ein gestilltes Kind in uns, das aus dem Vertrauen lebt.”

“Wenn der Baum geboren wird, ist er nicht sofort groß.
Wenn er groß ist, blüht er nicht sofort.
Wenn er blüht, bringt er nicht sofort Früchte hervor.
Wenn er Früchte hervorbringt, sind sie nicht sofort reif.
Wenn sie reif sind, werden sie nicht sofort gegessen.”
Ägidius von Assisi (+ 1262), Franziskanermönch, einer der engsten Vertrauten von Franz von Assisi

“´Alles wird gut` – reinen Gewissens kann das eigentlich nur behaupten, wer an Erlösung und Auferstehung glaubt, für alle anderen ist der Satz eine Instagram-Sentimentalität, ein Stück Holz zum Festhalten – leider ein ziemlich morsches, weil es von keinem einzigen Argument flankiert wird.” Tobias Haberl, SüddeutscheZeitungMagazin
“Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten” (1.Kor.15, 20) – wir glauben an Erlösung und Auferstehung durch ihn.

Heber Romero ist Missionar in Kuba und macht eine unglaublich engagierte Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Beim Weltgebetstag aus Kuba vor einigen Jahren waren auch Lieder von ihm dabei. Das Bild stammt noch aus der Weihnachtszeit. Er schreibt in seinem Osterbrief:

Dear friends,
greetings from Santa Clara, Cuba, in the days of COVID-19.

As humanity goes through a desert of social isolation, disease, despair and death due to the Coronavirus, the children of God cling to His Word, promises of protection and hope that assure us that we are not alone in this boat, and that at the appropriate time our Lord will calm the storm.

Today is the time for closed temples and quarantine, forcing us to stay home. But even so, we must be creative and find new ways to continue announcing the Gospel, sowing the good seed of the kingdom of God in our community. There are terrified families, desperately looking for words of encouragement and outstretched hands to help them not to be shipwrecked. There is a lack of medicines, food and resources to care for children and the elderly. People have to wait in long lines from dawn to buy a small piece of chicken, detergent or toilet paper.

Faced with anguish and need, Christians should be a channel of blessing, at least for the closest neighbor, putting into practice the “new commandment” of Jesus. We must raise our voices and extend our friendly and merciful hand in obedience to Him, who left an example for us.

Members of our young church miss meeting and hugging as usual. However, we maintain meditation on the Word, koinonia and unity in the Spirit via WhatsApp and Cellphones, and we meet every Monday opencast on top of a nearby hill to pray for our country and for the world.

We pray for the cessation of this Pandemic in all countries; for a revival so that the leaders of all nations bend their knees and recognize that they need Jesus Christ, the only one who can change their hearts and make a world where justice, love and peace reign.

We wish you happy Easter of resurrection … “Christ Lives”

Love and blessings

Heber & Lidia E. Romero
Missionary family in Cuba

Gott führe uns freundlich durch diese Zeiten; aber vor allem führe er uns zu sich… Nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen erfüllt Gott, d.h. er bleibt der Herr der Erde, er erhält seine Kirche, er schenkt uns immer neuen Glauben, legt uns nie mehr auf, als wir tragen können, macht uns seiner Nähe und Hilfe froh, erhört unsere Gebete und führt uns auf dem besten und geradesten Wege zu sich. Indem Gott dies gewiß tut, verschafft er sich durch uns Lob…
Laß uns in Geduld und Zuversicht der Zukunft entgegengehen.”
Dietrich Bonhoeffer

Bei der Bibellese am vergangenen Sonntag – Psalm 148 – habe ich eine interessante Entdeckung gemacht. Im Psalm wird Gott gelobt, weil er alles so wunderbar erschaffen hat: Sonne und Mond, die leuchtenden Sterne, den Himmel und die Wolken, Berge und Hügel, Bäume, Tiere, alles, was kriecht und fliegt, alles nach seiner Ordnung, und auch die Menschen in ihrer Verschiedenheit. Alle werden aufgefordert, Gott zu loben. Da kann man leicht mit einstimmen. Aber dann werden in V.7 und 8 auch die großen Fische im Meer (die man als Meerungeheuer gefürchtet hat) und alle Tiefen des Meeres, Feuer, Hagel, Schnee und Nebel, auch die Sturmwinde – eben alles, was unheimlich ist und Angst macht oder Schaden anrichten kann – aufgefordert, Gott zu loben und gesagt, dass auch sie „sein Wort ausrichten“. Also auch die Dinge, die zunächst nur negativ erscheinen. Es gibt nichts – NICHTS! – in dieser Welt, das nicht Gott loben kann, das nicht dazu taugen würde, Gottes Wort auszurichten, so muss man das wohl verstehen.
Was bedeutet das für unsere Zeit mit ihren Schrecken? Kann auch sie eine Anrede Gottes an uns sein? Hat sie uns etwas zu sagen? Kann auch durch sie Gottes Herrlichkeit sichtbar werden?

Im Jahr 1527 wütet in Breslau die Pest. Die dortigen Prediger wenden sich an Martin Luther und bitten ihn um Rat: Solle man als Christ vor der Krankheit fliehen oder im Vertrauen auf Gott alle Sorgen beiseite schieben?
Martin Luther antwortet mit dem Brief “Ob man vor dem Sterben fliehen möge” so:
“Wohlan, der Feind hat uns durch Gottes Verhängnis Gift und tödliche Krankheit hereingeschickt. So will ich auch zu Gott bitten, dass er uns gnädig sei und wehre. Danach will ich auch räuchern, die Luft reinigen helfen, Arznei geben und nehmen, Orte und Personen meiden, wo man meiner nicht bedarf, damit nicht ich selbst verwahrlose und dazu durch mich vielleicht andere vergiftet und angesteckt werden und ich ihnen durch meine Fahrlässigkeit zur Ursache des Todes werden würde. Will mich mein Gott indes haben, so wird er mich wohl finden. So aber habe ich getan, was er mir zu tun gegeben hat, und bin weder an meinem eigenen Tod noch an dem des Anderen schuld.
Wo aber mein Nächster mich braucht, will ich weder Ort noch Person meiden, sondern frei zu ihm gehen, und helfen, so wie oben gesagt ist.
Siehe, das ist ein rechter gottesfürchtiger Glaube, der nicht dummkühn und frech ist und der Gott auch nicht versucht.” WA 23, S.365-366.

Losung für den heutigen Tag
“Ich will die Finsternis vor ihnen her zum Licht machen
und das Höckrige zur Ebene.”
Jes. 42, 16

Gute Aussichten
“Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter!
Menschen, die aus der Liebe leben, sehen tiefer!
Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht!”
(Lothar Zenetti)

“Corona” – so heißt das Wort, das uns alle so belastet und schreckt. Corona – das ist der lateinische Name für eine Krone. Offenbar sieht das Virus unter dem Mikroskop aus wie eine Krone und hat deshalb diesen Namen. Wie gut, dass es noch andere Kronen gibt als die von diesem Krankheitserreger, der nun in aller Munde ist. “Lobe den Herrn, meine Seele… Der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit…”.
Ja, zu allen Zeiten haben Menschen auf Gott vertraut, darauf, dass er uns mit Gnade und Barmherzigkeit krönt, gerade wenn es zum Fürchten war.
Auch Jesus nimmt unsere Angst und Sorge ernst. Er sagt im Johannesevangelium: “In der Welt habt ihr Angst. Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.” (Joh. 16, 33)
Gabriele Arnold, Prälatin von Stuttgart

Der Wochenspruch:
“Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen,
siehe, Neues ist geworden.”

Neuanfang in Guatemala
Eine Frau aus meiner früheren Gemeinde, Anfang 40, hat sich ihren Lebenstraum erfüllt und ist im Februar nach Guatemala ausgewandert, in die Stadt Antigua. Die Coronakrise hat sie dort voll erwischt: noch kaum recht angekommen, ohne soziales Netzwerk, hat sie ihren Arbeitsplatz verloren – und ist nun ganz auf sich alleine gestellt. Zudem wird sie als Europäerin misstrauisch bis feindlich behandelt. Sie hat nicht lamentiert, sondern nach einer sinnvollen Aufgabe gesucht, und eine großartige Hilfsaktion für Slumbewohner initiiert, zusammen mit einer anderen Deutschen, die in der Stadt lebt. Auf Ihren Facebookaufruf haben viele Freunde und Bekannte ihr Geld gespendet, mit dem sie Lebensmittel für die Ärmsten der Armen besorgt und verteilt. Wie durch ein Wunder kommt sie in Kontakt zum leitenden Arzt eines Krankenhauses, der einen Raum zur Lagerung der Lebensmittel im Krankenhaus und ein Auto zur Verfügung stellt und auch weiß, wer wirklich in großer Not ist. Nach einigen Wochen der Hilfe muss sie feststellen, dass dieser Arzt zwar hilfsbereit ist, aber durchaus auch seine eigenen Ziele verfolgt: er will nämlich Bürgermeister der Stadt werden und versucht durch diese Hilfsaktion Stimmen zu gewinnen. Das will sie nicht unterstützen. Sie beendet die Kooperation. Aber wie soll die Hilfe nun weitergehen?

“Da standen wir nun mit noch ein paar Tausend Euro auf dem Konto und keinem wirklichen Plan, wie wir erneut bei Null anfangen sollten. Denn die Probleme waren ja noch identisch wie vor einigen Wochen – kein Raum, kein Auto, kein Netzwerk. Ich kann jetzt schon mal vorgreifen, dass sich dann alle drei innerhalb von Tagen wundersamerweise in Luft aufgelöst hatten und wir inzwischen volle Kraft voraus als komplett eigenständige Truppe unsere Mission mindestens genauso erfolgreich weiterführen. Was mich nicht nur unsagbar glücklich, sondern auch ein bisschen stolz macht. Aber dazu dann in ein paar Tagen mehr, denn die Schwierigkeit mit den jeweils viiiiel zu kurzen Tagen und meinem andauernden Schlafmangel ist leider auch immer noch dieselbe ;)” .

Komme, was mag: Gott ist mächtig
Wenn unsere Tage verdunkelt sind
und unsere Nächte finsterer
als tausend Mitternächte,
so wollen wir stets daran denken,
dass es in der Welt eine große,
segnende Kraft gibt, die Gott heißt.

Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen.
Er will das dunkle Gestern
in ein helles Morgen verwandeln –
zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.

Martin Luther King

Psalm 13 2 HERR, wie lange willst du mich so ganz vergessen? Wie lange verbirgst du dein Antlitz vor mir? 3 Wie lange soll ich sorgen in meiner Seele / und mich ängsten in meinem Herzen täglich? Wie lange soll sich mein Feind über mich erheben? 4 Schaue doch und erhöre mich, HERR, mein Gott! Erleuchte meine Augen, dass ich nicht im Tode entschlafe, 5 dass nicht mein Feind sich rühme, er sei meiner mächtig geworden, und meine Widersacher sich freuen, dass ich wanke. 6 Ich traue aber darauf, dass du so gnädig bist; mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut.

Wem würden wir dieses Psalmlied vorsingen?
Einem Kranken vielleicht. Er könnte sich angesprochen fühlen und in den vorgetragenen Hilferuf mit einstimmen. Wie lange noch? Wie lange noch Schmerzen und Ungewissheit. Wie lange noch Abgrenzung vom normalen Alltag? Gibt es Heilung? Gibt es Besserung? Und was kommt dann? Wird das „Danach“ ein „So wie früher“?

Wir könnten es einem jener Alltagshelden vorsingen, die wir in vielen Bereichen unseres gemeinsamen Lebens entdecken: an der Supermarktkasse, in den Kliniken und Pflegeeinrichtungen, bei Ordnungskräften, den Alleinerziehenden und, und, und, … .Wie lange reichen die Kräfte, die Motivation, die körperliche und seelische Energie? Reicht es bis zum Ende der Krise? Und dann?

Wir könnten es den Selbständigen und Unternehmern singen, den Geschäftsleuten, Gastwirten, Hoteliers, den Musikern, Theaterleuten, Künstlern … .
Viele könnten mit einstimmen in dieses Lied: wie lange noch? Gemeinsam erleben wir in dieser Krisenzeit Corona, wie diese Frage an uns zehrt: wie lange noch dieser Ausnahmezustand? Wie bekommen wir die Zeit hin, bis die Krise überwunden ist? Davon können wir singen und uns in einem vielstimmigen Chor wiederfinden. Wie lange noch? Die Zeit wird lang und länger …

Am Ende des Psalmlieds tritt der Vorsänger uns gegenüber. Er schlägt einen anderen Ton an. Nicht die bedrängende Frage nach dem Zeitpunkt für das Ende der Not soll der Schluss des Liedes sein.
Das Lied endet mit großer Zuversicht. So als ob der Vorsänger alle seine Hoffnung und all sein Gottvertrauen zusammengenommen hat, setzt er sie der Ungewissheit entgegen. Es gab doch schon einmal andere Erfahrungen. Erfahrungen mit meinem Gott, der gnädig und barmherzig war. Da gab es doch die Hilfen in schweren Zeiten. Warum also nicht auch jetzt?! „Ich traue aber darauf, dass du so gnädig bist; mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst.“ Lasst uns zum Vorsänger solcher Glaubenszuversicht werden. Oder lasst uns auf solche Hoffnungslieder hören, in diewir dann einstimmen können.
Pfarrer Matthias Wagner, Michaelskirche Waiblingen

“Alles wird gut”.
Dieser Spruch hängt seit einiger Zeit in vielen Fenstern, von Kinderhand geschrieben. Als Reaktion auf die Angst, die das Corona-Virus verbreitet. Wir haben das wahrscheinlich aus Italien übernommen, wo man Tücher mit den Worten “Tutto andra bene” aus dem Fenster gehängt hat.
Ich habe mich mit diesem Spruch zuerst etwas schwer getan. Nicht deshalb, weil ich mir das nicht wünschen würde. Und natürlich sehe ich die Absicht, Kinder zu ermutigen. Trotzdem kam es mir ein wenig so vor wie das berühmte Pfeifen im Wald. Ist das nicht einfach leichtfertig so dahingesagt? Wird wirklich alles gut? Oder wird diese schwierige Zeit nicht vielfältige seelische und materielle Narben hinterlassen? Nicht wenige sagen, dass diese Krise unser Land, ja unsere Welt nachhaltig verändern wird. Wie kann man da behaupten: “Alles wird gut!”? Sicher nicht im Sinn von: es wird nachher alles wie vorher sein.
Was mich mit dem Spruch versöhnt hat ist der bunte Regenbogen, der über diese Worte gemalt ist. Er erinnert an die Krise zur Zeit Noahs, als die Welt im Wasser unterging. Danach hat Gott versprochen, dass er nie mehr solch ein Verderben schicken werde. Der Regenbogen erinnert an Gottes Zusage, dass “Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht” nicht aufhören werden. Wenn Gott das zusagt, dass alles gut wird, dann glaube ich das. Dann schaue ich zuversichtlich auf das, was kommt.

**Die Chance der Bärenraupe,
über die Straße zu kommen**
Rudolf Otto Wiemer

Keine Chance. Sechs Meter Asphalt.
Zwanzig Autos in einer Minute.
Fünf Laster. Ein Schlepper. Ein Pferdefuhrwerk.

Die Bärenraupe weiß nichts von Autos.
Sie weiß nicht, wie breit der Asphalt ist.
Weiß nichts von Fußgängern, Radfahrern, Mopeds.

Die Bärenraupe weiß nur, dass jenseits
Grün wächst. Herrliches Grün, vermutlich fressbar.
Sie hat Lust auf Grün. Man müsste hinüber.

Keine Chance. Sechs Meter Asphalt.
Sie geht los. Geht los auf Stummelfüßen.
Zwanzig Autos in einer Minute.

Geht los ohne Hast. Ohne Furcht. Ohne Taktik.
Fünf Laster. Ein Schlepper. Ein Pferdefuhrwerk.
Geht los und geht und geht und geht …
und kommt an.

Heute eine Geschichte von Pfarrer Ralf Sedlak aus Aich – Neuenhaus. Er hat sie im Evangelischen Gemeindeblatt erzählt.

“Ich hatte für eine unserer beiden Kirchen eine Osterkerze zum Ostersonntag gestaltet und zum Motiv der Kerze eine Besinnung geschrieben. Am Ostersonntag stand dann eine Familie aus der Nachbarschaft mit Tränen in den Augen vor unserer Gartentür: die neunjährige Tochter hatte sich die Kerze genau ansehen wollen und war mit ihrem Fuß am Ständer der Osterkerze hängengeblieben. Da war das Unglück geschehen, die Osterkerze in mehrere Stücke gebrochen. Mit Frischhaltefolie konnte ich die Kerze notdürftig reparieren.
Das Unglück nahm ich zum Anlass, eine neue Besinnung zur Kerze zu schreiben – denn: passt nicht eine in Schutzfolie gepackte, fragile Osterkerze genau in unsere Tage? Glaubenszweifel und zerbrechliche Hoffnung angesichts der Corona-Krise, eine verletzte und in Schutzfolie gepackte Kerze, wo gerade Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte in Schutzkleidung in unseren Kliniken und Heimen Dienst tun?
Ich schloss meine Überlegungen mit den Worten, dass ich für das Mädchen aus der Nachbarschaft einen Regenbogen malen wollte, dazu den Satz: ´Tutto andrà bene`, zu deutsch: Alles wird gut.
Die neue Besinnung war keine Minute auf der Homepage unserer Kirchengemeinde eingestellt, da zeigte sich dieser Regenbogen am Himmel über unserer Kirche. Mit Tränen in den Augen haben wir an den Himmel geblickt.”

Impuls zum zweiten Sonntag nach Ostern

21 Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen; 22 er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; 23 der, als er geschmäht wurde, die Schmähung nicht erwiderte, nicht drohte, als er litt, es aber dem anheimstellte, der gerecht richtet; 24 der unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. 25 Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen. (aus 1. Petrus 2/ Predigttext des Sonntags)

„Misericordias domini“ heißt der heutige zweite Sonntag nach dem Osterfest. Das heißt übersetzt: „Barmherzigkeit des Herrn.“ Dieser Sonntag wird auch der Sonntag des „guten Hirten“ genannt. Im Mittelpunkt steht die Szene, die man als Wandmalerei in den Katakomben in Rom entdeckt hat: der gute Hirte Jesus trägt auf den Schultern sein Schaf nach Hause. Eine Anspielung auf das Gleichnis vom verlorenen Schaf, das Jesus erzählt hat. Ein Hirte entdeckt am Abend, dass eins seiner hundert Schafe verloren ging. Er macht sich auf, um das Verlorene zu suchen. Mit diesem Gleichnis hat Jesus erklärt, warum er sich auch mit den „Verlorenen“, einem Betrüger wie Zachäus, den Aussätzigen, die man längst abgeschrieben hatte, den Sündern abgegeben hat. Gott ist barmherzig. Er gibt keinen verloren. Deshalb sendet er den guten Hirten Jesus, seine „verlorenen“ Menschen zu suchen.

„Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe“, sagt Jesus (Joh. 10). Es hat Jesus das Leben gekostet, uns zu retten. Davon redet auch unser Predigttext. Es ist ein hoher Preis, den Jesus für uns bezahlt hat: sein eigenes Leben gibt er dafür hin. Zu diesem Tun hat sich Gott bekannt. Er hat Jesus auferweckt und ihm den Ehrenplatz zu seiner Rechten gegeben.
So wird das, was Jesus getan hat, zum Vorbild für uns. Wir folgen seinen Fußstapfen, wenn sich unser Leben nicht um uns selbst dreht, sondern wenn wir fragen, was wir für andere sein können – auch, wenn es uns selbst etwas kostet. Wir wollen „der Gerechtigkeit leben“.

Kirche geöffnet

NOCH dürfen wir nicht Gottesdienst feiern – aber die Kirche soll sonntags von 10 – 12 Uhr wenigstens geöffnet sein – für einen Stillen Moment, ein Gebet, eine Andacht. Gerne laden wir Sie ein, eine Kerze anzuzünden, als sichtbares Zeichen unseres Vertrauens, dass Jesus Christus das Licht der Welt ist.

Schauen Sie doch auch bei YouTube vorbei. Dort finden Sie einen kleinen Film über unsere Großheppacher Osteraktion zum Lied “Christ ist erstanden”. Viel Spaß beim Anschauen!
“http://youtu.be/sjfyr2KxQEo”

“Weißt du wie viel Sternlein stehen” – einige Gedanken zum Sonntag “Quasimodogeniti” und zum Predigttext aus Jes. 40 gibt es bei YouTube unter https://youtu.be/pABl_To4KrY

Wort zu Ostern

Impuls zur Tageslese am 12. April 2020, Osterfest (Markus 16,1-8)

Ver-rückte Zeiten, in denen wir leben!

Ver-rückter Stein am Ostermorgen: Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß. (Mk 16,4)

Ver-rückter Sinn des Todes: Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Offb 1,18)
Ver-rückte Jahreslosung: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Mk 9,24)

Markus berichtet, dass das Entsetzen der Frauen in Anbetracht des leeren Grabes am Ostermorgen so groß war, dass sie zitterten und flohen. Es war zum Fürchten. (Mk 16,8)

Ob uns diese ver-rückte Zeit wohl hilft, die absolut ver-rückte, umwälzende, alles auf den Kopf stellende Dimension des Ostergeschehens zusammen mit diesen Frauen neu zu begreifen? Wer hätte noch vor vier Wochen gedacht, dass in unserer hoch entwickelten Welt der Machbarkeit innerhalb so kurzer Zeit alles auf den Kopf gestellt werden könnte?

Ich wünsche mir für uns alle eine neue Demut, ein neues Wissen darum, dass wir zwar zu vielem fähig sind, das Wesentliche aber nicht in der Hand haben. Ich wünsche mir eine neue Ausrichtung auf den, der die Zeit in Händen hält. Ich wünsche mir eine neue Ehr-Furcht vor der Auferstehung Jesu und ein neues Staunen darüber, dass Christus täglich in uns allen aufs Neue auferstehen kann und will.
Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja!

Dr. Kathrin Messner, Evang. Erwachsenenbildung im Rems-Murr-Kreis

Wort zum 11. April

Zu Markus 15, 42 – 47
Es geht am Karsamstag nicht um Grabesruhe, sondern um ein höchst dramatisches Geschehen. Es beginnt damit, dass es Josef gelingt, den Leichnam des Herrn zu begraben, kurz bevor die Sabbatruhe anbricht und nichts mehr getan werden kann.

Ist Karsamstag deshalb lediglich ein Tag der Trauer und des Todes?

Im Glaubensbekenntnis sagen wir, Jesus sei “hinabgestiegen in das Reich des Todes”. Das Grab Jesu war sozusagen das Einstiegstor des Gottessohnes in die Totenwelt. Er stieg zu den Toten hinab, um auch ihnen das Evangelium zu predigen und sie aus ihrem Gefängnis der Gottverlassenheit zu befreien (1.Petr. 3, 19)

Die Botschaft des Karsamstags ist deshalb eine wunderbare: Das Evangelium von Jesus Christus ist allumfassend. Es betrifft die Lebenden und die Toten.
Äußerlich gesehen gibt es nichts Trostloseres als ein Grab.
Und doch gibt es nichts Hoffnungsvolleres als das Grab Christi.
Die beiden Marias konnten das noch nicht sehen.

Können wir´s?

Neukirchener Kalender zum Karsamstag

Wort zum 10. April

Mit welch erschreckender Sachlichkeit wird hier berichtet! Die Uhr läuft mit von der dritten bis zur neunten Stunde:
• 9 Uhr Kreuzigung
• 12 Uhr bis 15 Uhr (Sonnen-)Finsternis
• 15 Uhr letzte Verzweiflung, letzte Verhöhnung und Tod.
Jesus ist (nicht mehr) gefragt. Er lebt noch sechs Stunden unter der Fremd-Zuschreibung „König der Juden“. Die unter dem Kreuz stehen suchen kein Gespräch. Sie wissen alles besser. Die Fragen, die sie an ihn richten, sind nur noch bösartig, ohne Interesse an seiner Person. Wer meint, er könne sich an diesem Punkt der Geschichte noch Mitgefühl leisten, bringt sich selbst in Gefahr. Die zwei gekreuzigten Räuber links und rechts von Jesus sind Mahnung genug.
Die „von ferne zuschauten“ – stehen sie uns heute vielleicht am nächsten? – hüten sich, unter den Augen der Soldaten Regung zu zeigen.
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“: Nirgendwo ist Jesus mehr Mensch als an dieser Stelle.
Die Aufzeichnungen im Tagebuch der Grausamkeit enden mit dem Bekenntnis dessen, dem der Leser es nicht auf Anhieb zuschreiben würde: „Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!“ sagt der römische Hauptmann.
War es derselbe Hauptmann, dessen Kompanie den Auftrag zur Kreuzigung ausführte? War es derselbe, dessen Sohn Jesus aus der Ferne gesund gesprochen hatte (Mt 8)? – Verliehe es dem Wort des Hauptmanns auf Golgatha noch mehr Gewicht?
Noch mehr Gewicht, als ihm der Evangelist Markus zumisst? Dieses Wort des Hauptmanns ist das erste christliche Bekenntnis, verbunden mit dem Zerreißen des Vorhangs im Tempel: Das Allerheiligste liegt offen. Mehr kann Gott nicht geben als alles.
Eine neue Zeitrechnung beginnt. Zähle, wer mag, noch Stunden und Tage: jetzt wird die Menschlichkeit Gottes zum Maß der Dinge. Und das Menschwerden des Menschen ist gefragt.

Reimar Krauß, Pfarrer in Winnenden

Frohe Ostern

Wie kann man Ostern feiern, wenn Gottesdienste und Zusammenkünfte untersagt sind?

Pfarrer Schnürle wird per Video eine Osterbotschaft an die Gemeinde richten. Dieses Video soll ab dem Ostermorgen zur Verfügung stehen, hier auf unserer Homepage. Die Adresse im Internet: www.youtube.com/watch?v=JZWu3cg7e8I (bitte Adresse kopieren und in den Internetbrowser einfügen, um das Video aufzurufen)

Dann wollen wir die Kirche wenigstens am Ostersonntag für ein paar Stunden – genauer: von 10 Uhr bis 15 Uhr – offen halten. Herzliche Einladung, in der Kirche vorbeizuschauen und eine Kerze anzuzünden: für Menschen, um die man in Sorge ist, für alle, die in diesen Wochen besonders beschäftigt sind, um Gottes Erbarmen für seine Menschheit. Aber auch als Ausdruck der Hoffnung: nicht der Tod hat das letzte Wort in dieser Welt und über unserem Leben. Christus ist auferstanden. Er ist der Herr.

Auch zu einer anderen Sache laden wir am Ostersonntag ein: singen oder musizieren Sie doch das Lied “Christ ist erstanden” – im Gesangbuch die Nummer 99 – um 10.15 Uhr (nach dem Fernsehgottesdienst im ZDF) am Fenster, vor der Tür, auf dem Balkon…
Und wenn Sie das mit dem Handy als Video aufnehmen und an Pfarrer Schnürle schicken – – dann würden wir versuchen, daraus ein Video zusammenzuschneiden und auf unsere Homepage zu stellen? Sind Sie dabei? Wir würden uns freuen!

Wort zum 9. April

Text: Mk 15, 16-23

Die Verspottung durch die römischen Soldaten ist eine weitere Station auf dem qualvollen Weg Jesu ans Kreuz.
Was die Soldaten da mit Jesus machen, ist klassisches Mobbing. Frech und sorglos springen sie mit ihm um. Sie quälen ihn nicht aus besonderem Grund, nicht aus Hass oder Rachgier; es genügt ihnen, dass sie es können. Eine dunkle Form der Grausamkeit.
Die Mobbingszene wird bis ins kleinste Detail geschildert: Als Bühne dient der Innenhof des Palastes des römischen Statthalters. Die ganze Kohorte, immerhin 500 bis 1000 Mann, werden als Zuschauer aufgeboten. Dann beginnt das perfide Spiel. Sie staffieren Jesus mit einem roten Soldatenmantel und einer Krone aus Dornenzweigen aus und huldigen ihm. „Hoch lebe der König der Juden!“
Zwischendurch bricht die Emotion der Masse ungefiltert durch, sie fallen aus der Rolle, verpassen Jesus Stockschläge und bespucken ihn – nur um gleich darauf vor ihm niederzuknien und sich flach auf den Boden zu werfen, wie es als Demutsbezeigung vor altorientalischen Königen üblich war. Man mag sich das Gejohle der Umstehenden ausmalen.

Die Huldigung, die einem beim Lesen durch Mark und Bein geht, wird im Rückblick zum Schlüssel der theologischen Deutung. Jesus wird sich viel umfassender als König erweisen, als der Soldatenmob das in seiner ironischen Darbietung erfassen kann.
Das tolle Treiben geht wohl eine ganze Weile so. Wir erfahren nicht, wie lange. Doch irgendwann haben sie genug, die Maskerade endet, Jesus bekommt seine eigenen Kleider zurück und wird zur Stadt hinausgebracht.

Wie bei Kreuzigungen üblich, muss der Verurteilte selbst den Querbalken des Kreuzes zur Hinrichtung tragen. Jesus ist dazu bereits zu schwach. Ein unbeteiligter Passant, der sich wohl nur dadurch auszeichnet, dass er stark aussieht, wird gezwungen, den Balken zu übernehmen. Die Römer verfügen willkürlich über die jüdische Bevölkerung. Simon von Kyrene ist nur zur falschen Zeit am falschen Ort. So wird er zum ersten Menschen, der Jesu Kreuz auf sich nimmt.
Ziel des Trupps ist die Hinrichtungsstätte vor den Toren der Stadt: Golgatha, zu Deutsch „Schädelstätte“. Viele Deutungen ranken sich um diesen Namen. Es könnte sich um eine rein topographische Bezeichnung handeln, so wie „Korber Kopf“, weil der Hügel die Form eines Schädels hat. „Golgotha“ könnte aber auch schaurig konkret den Ort des Todes bezeichnen.

Für die Römer ist das alles Routine. Ja, die römischen Soldaten, die Jesus begleiten, sind verroht. Verroht, weil sie ein schreckliches Geschehen als Normalität behandeln müssen. Sie sind Handlanger der Kreuzigung, einer extrem qualvollen Todesart.
An dieser Stelle sieht die Routine vor, dem Delinquenten Linderung anzubieten. Mit Myrrhe versetzter Wein soll die zu erwartenden Schmerzen betäuben. Doch Jesus lehnt die Betäubung ab. Er geht mit vollem Bewusstsein ans Kreuz.

Pfarrerin Antje Fetzer, Michaelskirche Waiblingen

Wort zum 8. April

Zu Markus 15, 1 – 15

Was für ein König ist das nur! Machtlos und wehrlos steht er dort vor Pilatus. Nur diese wenigen Worte: “Du sagst es.”
Ansonsten lässt er alles schweigend über sich ergehen, erträgt, was geschieht. Könige stellen wir uns doch anders vor. Machtvolles und prunkvolles Auftreten kennzeichnet sie. Eine Heerschar von Dienern umgibt sie.
Doch dieser König ist gekommen, um selbst zum Diener zu werden, wie er einmal gesagt hat. Er ist gekommen, um uns zu dienen. Aus Liebe zu uns wird er verurteilt, gegeißelt und ans Kreuz geschlagen. In Liebe trägt er alles. Er dient uns uns mit seinem Leben. Er gibt sein eigenes Leben her, damit wir leben können – leben jetzt und in aller Zukunft! Er begibt sich selbst in die tiefste Gottesferne, um uns aus aller Gottesferne zu erlösen und uns den Weg zum Leben zu eröffnen.

Passionsandacht mit Pfarrer Schnürle

Die Passionsandacht am Dienstag über Pontius Pilatus können Sie um 19.30 Uhr auf www.stiftskirche-beutelsbach.de oder auf YouTube anschauen. https://youtu.be/YivILN3RGUY

Wort zum 7. April

Markus 14,66-72 – Petrus verleugnet Jesus

Am Ende steht ein Weinen. Am Anfang stand die Tat.
Petrus scheitert an seinem Mut. Petrus zerbricht an seinem Engagement. Er verleugnet sich, er verleugnet seinen Herrn im Taumel der Angst.
Als einziger hatte er es gewagt, kehrte aus der Flucht aller Jünger um, suchte seinem Herrn nachzugehen. Dieser ist seinen Gegnern ausgeliefert. Der Hohe Rat wird ihn verklagen, verurteilen, verfemen. Gotteslästerung der Tod bringende Vorwurf, Gotteslästerung die Basis des Urteils. Es bleibt nur noch, diesen Jesus, ein Falscher in den Augen der Falschen, an die Römer auszuliefern. Pilatus wird tun, wonach alle drängt: Sich Jesus zu entledigen. Schon das hohe Gericht ergeht sich im Spott. Jesus wird angespuckt, Ausdruck höchster Verachtung. So liefert man ihn der Meute aus. Das Tribunal der Schande nimmt seinen Lauf.
Petrus, der es gewagt hatte, bis in den Innenhof des Kaiphas-Palastes zu gehen, wird von einer Magd angesprochen. Er stellt sich dumm. Diese aber hat Witterung aufgenommen, deckt ihn vor den Umstehenden auf. Bluthunden gleich, kreisen sie um Petrus. Man verlangt nach einem weiteren Opfer: Petrus soll bluten. Gestalt und Sprache haben ihn offengelegt. Er ist einer dieser Spott und Verachtung würdigen Nazarener. In einer letzten Verzweiflungstat, getrieben von abgründiger Angst, verflucht Petrus seinen Herrn, schwört ihm ab, verflucht sich dabei selbst und nimmt sich den letzten Funken Selbstliebe. Wie kann ein solcher noch leben: ein Verräter. Die Schande ist in ihm. Er ist verloren, mag er auch den Leib retten – um welchen Preis? Aus tiefer Not schrei ich zu Dir; Herr Gott erhör mein Rufen. Sein Geist rettet sich in Jesu Wort und Tat. Er stirbt auch für ihn, Petrus. Am Ende steht sein Weinen. Welch ein Mut, so zu weinen. Tränen lügen nicht.

Pfarrer Dieter Koch, Korb

Wort zum 6. April

Zu Markus 14, 53 – 65
Wir sind dabei und sehen zu.
In der Karwoche gehen wir in Gedanken den Weg mit, der ans Kreuz führt. Jesus erscheint als eine Gefahr für den geordneten Religionsbetrieb und das gute Verhältnis mit der römischen Besatzung. Belastendes wird erfunden, um den Schein des Rechts zu wahren. Die Ungerechtigkeit will einen weiteren ihrer vielen Siege davontragen. Doch am Ende siegt Gottes Gerechtigkeit.
Der Prozess gegen Jesus war nicht der letzte, in dem ein Schuldloser verurteilt wurde. Wir wissen, dass das noch heute an vielen Orten dieser Welt geschieht.

Seinen Anklägern sagt Jesus ins Angesicht: “Ich bin´s!” Mit diesem Wort richtet er den Blick auf den kommenden Menschensohn, der Gerechtigkeit schaffen wird und der niemanden allein lässt, der als Unschuldiger vor Gericht steht. wir sind dabei – und sehen mehr als nur eine weitere himmelschreiende Ungerechtigkeit.

Neukirchener Kalender zum Tag

Hoffnung für Osteuropa - wir bitten um eine Spende

Das Opfer an Karfreitag ist in jedem Jahr für die Aktion “Hoffnung für Osteuropa” bestimmt.

Kirchen und Kirchengemeinden leisten in Osteuropa wichtige diakonische Arbeit: in Georgien, Griechenland, Polen, Rumänien, Russland, Serbien und der Slowakei. Dabei wollen wir sie tatkräftig unterstützen. Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft.

Nun dürfen in diesem Jahr am Karfreitag keine Gottesdienste stattfinden. Die bedürftigen Menschen in Osteuropa sind aber auf unsere Spenden angewiesen. Dürfen wir Sie um eine Spende für diese wichtige Aufgabe bitten? Auch kleinere Beträge helfen!
Hier das Spendenkonto:

Diakonie Württemberg
Verwendungszweck: Hoffnung für Osteuropa
IBAN: DE37 5206 0410 0000 4080 00
BIC: GENODEF1EK1

Wort zum 5. April

Gedanken zu Psalm 88
Für den heutigen Tag sieht die ökumenische Tageslese den Psalm 88 vor. Es ist ein Psalm, der das Ringen eines Leidenden mit Gott zum Inhalt hat. So findet das Gebet seinen Platz in der fortlaufende Passionserzählung Jesu aus dem Markusevangelium, die an den übrigen Tagen gelesen wird.
Etwa zwei Drittel der Psalmen enthalten Passagen, in denen der Beter seine Not vor Gott bringt. Viele dieser Verse sind uns vertraut. Und stets münden die Sätze der Not in Worte der Hoffnung und des Vertrauens in Gottes Hilfe. Anders jedoch im 88. Psalm: Hier fehlt diese Hoffnungsperspektive. Kein anderer Psalm ist so düster, so trostlos, wie dieser. Der Psalm beginnt mit dem verzweifelten Ruf „HERR, Gott, mein Heiland, ich schreie Tag und Nacht vor dir.“ Und er endet mit der scheinbar resignierten Feststellung „mein Vertrauter ist die Finsternis.“
Hier ringt ein Verzweifelter, der von Jugend an unter den Fesseln einer schrecklichen Krankheit leidet, mit Gott. Auffallend ist jedoch, dass der Klagende Gott dennoch als seinen Heiland anspricht, also als den, von dem er sich Heil erwartet. Und dies, obwohl der ganze Psalm eine reine Anklage an Gott ist. Ich denke, dies ist der Anker inmitten all der Finsternis, mit der der Psalm uns zu überschwemmen droht.
Der Beter wendet sich in seiner Not eben doch an Gott als seinen Heiland. Er kommt – trotz allem – nicht zu dem Schluss, dass er von Gott nichts mehr wissen möchte. Im Gegenteil: Er fordert Gott zu einer Reaktion heraus. Er konfrontiert Gott mit der Feststellung, dass die Toten Gott nicht mehr loben und danken können. Möchte Gott also seinen Dank und sein Lob hören, so darf er ihn doch nicht sterben lassen! Gott braucht doch die Lebenden!
Der alttestamentliche Psalm kennt noch keine Auferstehungshoffnung. Für den Beter sind und bleiben die Toten tot. Die Hoffnungsperspektive, die Jesus Christus durch seinen Kreuzestod für uns errungen hat, dürfen wir hier noch nicht hineinlesen.
Aber dennoch bietet uns die Hebräische Bibel mit dem Psalm 88 eine tröstende und kraftvolle Perspektive: Nämlich die, dass wir all die Not, gegen die wir uns auflehnen, mit Gott direkt ausmachen dürfen. Gott hält unsere Klagen und Anklagen aus. Denn es ist im Grunde ja Zeichen tiefsten Vertrauens, wenn wir so zu Gott beten.
Gott ist da, auch inmitten der Finsternis. Und das klagende Gebet zu ihm ist die Weise, in der wir auch in den dunkelsten Zeiten von Gottes Gegenwart umfangen sein können.

Pfarrerin Ursula Fink, Endersbach

Wort zum 4. April

Gedanken zur ökumenischen Tageslese über Markus 14,43-52

„Hier sitzt niemand wegen „Rauchen in der Einbahnstraße““- so sagte einst zu mir ein Strafgefangener, als ich als Pfarrer zum Gottesdienst in die JVA Heimsheim kam.
Dieser Gefangene wusste, dass er Schlimmes getan hat – und seine Mitgefangenen auch … Und so war er eingesperrt, weggesperrt, um die Bevölkerung vor ihm zu schützen.
Und Jesus – der wird auch eingesperrt. Wird weggesperrt.
„Ihr seid ausgezogen wie gegen einen Räuber mit Schwertern und Stangen, mich zu fangen.“ (Vers 46)
Doch wieso? Geht von Jesus so eine Gefahr aus, dass er aus dem Weg geräumt werden muss? Für die jüdische Obrigkeit schon, sie hatten Angst vor Jesus – er war ihnen lästig.
Und so sperrten sie ihn ein – und brachten ihn schließlich um.
Gefangenschaft – das heißt: Verlust der Freiheit. Verlust der Selbstbestimmung. Fremdbestimmung.
In einer Justizvollzugsanstalt (JVA) sitzen die wenigsten von uns. Aber sind wir deshalb immer frei? Selbstbestimmt?
Der Tod Jesu hatte einen einzigen Sinn: nämlich die Welt zu erlösen und uns von unserer Schuldenlast zu befreien.
Jesus ging ans Kreuz, damit wir frei werden.
Aber wie ist es mit uns?
Sind wir bereit, uns befreien zu lassen?
Sind wir bereit, unser Angstgefängnis zu verlassen?
Sind wir bereit, unsere Schuld Jesus hin zu legen, damit er sie für uns trägt?
Wer es nicht versucht, wird nie wissen, ob es funktioniert.
Ich wünsche Ihnen den Mut, loszulassen.
Ich wünsche Ihnen den Mut, sich befreien zu lassen.

Pfarrer Hartmut Greb, Birkmannsweiler

Wort zum 3. April

Warten im Garten (Markus 14,32–42)

Jesus kommt mit seinen Freunden in den Garten Getsemane. Es ist später Abend geworden. Seine Freunde schlafen ein, während er betet. Schauen wir auf wichtige Themen des Textes:

Garten. Sie gehen in den Garten. Für Jesus und seine Freunde ein Ort des Rückzugs, an dem sie schon öfter gewesen sind. Wahrscheinlich handelte es sich um ein privates Gartengrundstück mit Ölbäumen und einer Ölpresse, umfriedet mit einer Feldsteinmauer, am Hang des Ölbergs (siehe „Getsemane“, https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/48924/ ). Zum Passafest wollen Jesus und seine Freunde sich nicht weit aus der Stadt entfernen. Auch in Corona-Zeiten ist ein Garten etwas Tolles, ein Ort des Rückzugs und der Erholung. Wohl dem, der einen Garten hat oder ein ‚Stückle‘. Im Garten kann man gut warten (und beten)!

Verzweiflung. Jesus fühlt bitterste Verzweiflung. Jesus weiß: Er muss bald sterben, und sein Tod wird gewaltsam sein. Wer jetzt verzweifelt ist, hat mit ihm den besten Ansprechpartner. ER versteht mich! Oft kann die Verzweiflung nur mit einer klaren Entscheidung beendet werden. Eine „Krise“ ist die Zeit zur Entscheidung (griechisch: krísis). Jesus hätte nur eine Viertelstunde über den Ölberg weglaufen müssen, dann wäre er in der Wüste, also „über alle Berge“, und nicht mehr so einfach zu finden. Aber er läuft nicht weg vor seinem Weg. Jesus trifft eine Entscheidung: nicht wegzulaufen, sondern nach ‚innen‘ zu laufen – zu beten!

Beten. Es gibt Zeiten, da kann scheinbar niemand die eigene Verzweiflung verstehen, auch der Ehepartner nicht. Selbst die engsten Freunde können nicht nachvollziehen, was Jesus bewegt. Er ist in seiner Seele allein. Er schüttet seinen Freunden sein Herz aus: „Meine Seele ist betrübt bis an den Tod“, aber sie krümmen keinen Finger und falten keine Hand. So betet er, ganz allein. Gott ist der einzige, der ihn versteht. Doch Jesus setzt seinem Leben nicht selbst ein Ende, irgendwo an einem Baum. Nein. Er entscheidet sich für den Weg Gottes!

Schlafen. Die Jünger schlafen ein. Ja, man kann das Leben verschlafen. Manche Menschen gehen wie in Trance durchs Leben, sie leben auf ‚Autopilot‘, anstatt sich aktiv für das Richtige zu ent-scheiden. „Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten“ (Eph 5,14). Jesus Christus fordert auch uns zu einer inneren Klarheit des Geistes auf: Wer betet, sieht klar!

Unzuverlässige Freunde. Was sind das für Freunde? Judas verrät ihn; Petrus, Jakobus, Johannes schlafen ein. Einschlafen, wegschauen – die passive Form des Verrats! Das gibt es auch in der Schule oder in der Firma: Person A mobbt Person B, und die meisten schauen weg, sie „schlafen“, auch der Chef. Schlimm. Der Bibeltext mahnt: Sei ein echter Freund, schau nicht weg, wenn andere in Not sind!

Pfr. Dr. Sönke Finnern, Bittenfeld

Wort zum 2.April

Zu Markus 14, 26-31
Das ist eine der bekanntesten Geschichten der Bibel, die der Grund dafür ist, dass auf vielen Kirchtürmen ein goldener Hahn prangt. „Heute, in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ Das sagt Jesus zu dem Petrus, der sich so sicher gewesen war, dass er Jesus treu sein würde, komme, was wolle. Er hatte sich noch stärker gefühlt als die anderen Jünger, obwohl die dasselbe sagen.
Jesus aber zitiert die Heilige Schrift, die davon redet, dass der Hirte getötet wird und die Schafe zerstreut werden. Die Jünger in all ihrer Entschlossenheit und Willensstärke wollen das nicht wahrhaben. Sie wehren sich mit aller Kraft dagegen. Und können nicht verhindern, dass alles zerbricht. „Die Schafe werden sich zerstreuen“, wenn der Hirte tot ist, so zitiert Jesus den Propheten Sacharja. „Ihr werdet alle Ärgernis nehmen“, sagt er. Wörtlich: ihr werdet an meinem Tod zu Fall kommen. Ihr werdet euren Glauben verlieren. So geschieht es. Sie fliehen in der Nacht von Gethsemane.
Warum? Gott zerbricht das Unvollkommene unseres eigenen Glaubens, damit er uns seinen vollkommenen Glauben schenken kann. Etwas Neues soll entstehen, nicht nur etwas starkes Menschliches, sondern etwas Göttliches. Ein Glaube, der nicht auf unserer Glaubensstärke beruht. Denn Jesus sagt nicht nur das Scheitern seiner Jünger voraus. Er redet auch vom Neuanfang. „Wenn ich auferstanden bin, werde ich vor euch hingehen nach Galiläa.“ Etwas ganz Neues beginnt dort in Galiläa, wo er sie damals berufen hatte. Dort fängt er neu und ganz anders mit ihnen an.
Der Hahn auf unseren Kirchtürmen ist nicht nur der Aufruf an uns, es besser zu machen als Petrus und unseren Herrn nicht zu verleugnen. Er ist das bleibende Zeichen, worauf unser Glaube ruht: nicht auf meiner Glaubensstärke, sondern darauf, dass Jesus für mein Scheitern in den Tod geht. Und dass er aufersteht. Dass er mich hineinnimmt in ein neues Leben, das ganz und gar von ihm, von seiner Gnade lebt. Damit wir das begreifen, müssen wir vorher scheitern, muss unsere eigene Kraft zerbrechen. Das neue Leben steht aus dem Tod auf. „Wenn ich schwach bin, bin ich stark“, sagt Paulus. Denn Christus sagt: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Wort zum 1. April

Mk 14,17-25: Wer bin ich?
Jesus feiert mit seinen Jüngern das Passahmahl. Alle sitzen gemeinsam am Tisch und plötzlich eröffnet Jesus ihnen: „Einer, von euch, der hier sitzt und mit mir zusammen isst, wird mich verraten.“ Bei solch einer erschreckenden Ankündigung wäre eigentlich eine Reaktion passend gewesen, wie: Da schauten sich die Jünger gegenseitig an und jeder dachte bei sich: „Ist der es wohl?!“. Denn wenn man hört, dass etwas passiert ist oder jemand etwas angestellt hat, dann hat man doch schnell die üblichen Verdächtigen im Sinn. In der Bibel steht jedoch: Als Jesus sagte, dass einer von den Jüngern ihn verraten würde, da wurden sie traurig und fragten ihn: „Bin ich’s?“ Es ist bemerkenswert, dass keiner der Jünger von sich selbst so überzeugt ist, dass er sagen würde: „Aber ich bin es doch auf keinen Fall!“ Nein, jeder einzelne traut es sich selbst zu, zum Verräter zu werden. Alle fragten Jesus: „Bin ich es?“ Wenn man diese Frage verallgemeinert, dann lautet sie: „Wer bin ich, was für eine® bin ich eigentlich?“
Wie würden Sie diese Frage für sich selbst beantworten: Wer sind Sie? Was für einer/was für eine sind Sie?
Auf diese Frage findet sich im Bibeltext eine entscheidende Antwort: Die Jünger sind willkommene Gäste am Tisch Jesu. Sie sind Menschen, die mit Brot und Wein mit der Nähe und der Vergebung Jesu beschenkt werden. Abendmahl bedeutet in erster Linie die Gemeinschaft mit Jesus. Die Zugehörigkeit zu ihm. In Brot und im Wein gilt die Zusage Jesu: Ich bin für euch. Ich bin für euch sogar in den Tod gegangen. Das ist die wichtigste Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ Ich bin jemand, von dem gilt: Jesus ist für mich. Ich bin jemand, der/die zu Jesus gehört.

Sylvia Nölke, Vikarin in Schwaikheim

Wort für den Tag

Vielleicht geht es Ihnen wie mir: diese Tage fühlen sich seltsam unwirklich an. Und dabei ist es doch eigentlich eine wunderschöne Jahreszeit: Frühling. „Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land“, jubelt Eduard Mörike. Überall erwacht das Leben: Schneeglöckchen, Osterglocken, Tulpen, die Blüten an den Bäumen…
Kann man sich angesichts der weltweiten Situation überhaupt daran erfreuen? DARF man sich denn darüber freuen?
Ich meine: es ist uns geradezu geboten, dass wir uns über das neu erwachende Leben freuen. Wir dürfen doch nicht in dem versinken, was uns das Leben schwer macht! Wir müssen ihm doch das Schöne und Gute entgegenhalten! „Freunde, dass der Mandelzweig sich im Winde wiegt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass das Leben siegt.“ (Schalom Ben-Chorin; im Gesangbuch unter der Nummer 655 zu finden)
„Geh aus, mein Herz, und suche Freud“, hat Paul Gerhardt in schwerer Zeit gedichtet. Lass deinen Blick nicht gefangen nehmen von der Sorge, vom Leid, von deiner Angst. Geh hinaus, schau dir an, was es an Schönem gibt. Freu dich daran, dass es in dieser Welt auch so viele Zeichen der Güte Gottes gibt. Nein, am Ende steht nicht die Gefahr, auch nicht die Krankheit und der Tod, sondern das Leben. Wir gehen auf das Osterfest zu. Da hat Gott das am Schicksal seines Sohnes noch viel deutlicher gezeigt. „Christ ist erstanden von der Marter alle; des soll´n wir alle froh sein. Christ will unser Trost sein. Kyrie eleis.“

Gottes Wort hat Kraft

Ist es nicht eigenartig: in guten Zeiten lassen uns Bibelworte oft merkwürdig kalt. Man nimmt sie vielleicht zur Kenntnis – und geht zur Tagesordnung über. Aber in dieser besonderen Zeit sehnen wir uns nach Orientierung und Ermutigung – und spüren die Kraft der biblischen Worte.

Der Losungstext des heutigen Sonntags:
„Wenn in mir verzagt mein Geist – DU aber kennst meine Wege.“ Mein Geist – Du aber. Das steht sich hier gegenüber. Der Blick auf Gott führt mich heraus aus der Angst, die sich sorgt um das, was werden soll, wie es weitergehen mag. Gott weiß. Er erkennt. Er hat meinen Weg im Blick. Ich darf vertrauen, dass es weitergeht.

Oder der Tagespsalm 102:
„Verbirg dein Angesicht nicht am Tage, an dem mir Angst ist… Ich gleiche dem Wasservogel in der Wüste, bin geworden wie ein Käuzlein in Trümmerstädten; ich finde keinen Schlaf und klage wie ein einsamer Vogel auf dem Dach… Die Himmel werden vergehen, du aber bleibst… Die Kinder deiner Knechte werden sicher wohnen…“. Lesen Sie diesen Psalm einmal ganz und entdecken Sie, wie er zu Ihnen spricht.

Vom 1. – 13.April finden Sie zudem jeden Tag eine kurze Erklärung zur biblischen Tageslese aus dem Markusevangelium hier auf unserer Homepage.

Anregungen für die freie Zeit

Was tun, wenn man zuhause bleiben muss?
Drei Anregungen – besonders für Ältere

Zuhause sitzen und Fernsehserien verfolgen? Zum fünften Mal alle Böden und Fenster putzen? Die Initiative Schreiben e.V. hat bessere Ideen: Nutzen wir die Zeit zum Innehalten und zum Erinnern. Dabei soll es nicht um Weltereignisse gehen, sondern um Alltagsgeschichten. Die Älteren erinnern sich an früher, sie schreiben auf, wie das damals war, damit diese Welt für die Jüngeren nicht verloren ist.

Drei Wettbewerbe werden ausgeschrieben:
(1) Was Herz und Magen gut tut… Omas Eintopfgericht
(2) Als das Duschen noch nicht erfunden war… Das Samstagsbad
(3) Amors erster Pfeil… Das allererste Mal verliebt

Bitte schreiben Sie mit der Hand mit einem kräftigen Stift oder Füller. Benutzen Sie bitte Din A5-Seiten, damit wir diese als Kopie in unser Heft aufnehmen können.
Bitte schreiben Sie unter das Rezept Ihren Namen.
Bitte schreiben Sie nicht mehr als 2 Din A5-Seiten. Und legen Sie bitte ein Blatt mit Ihrer Anschrift bei.

Mit Ihrer Einsendung stimmen Sie dem Abdruck des Rezeptes zu.
Soweit Sie eine E-Mail-Adresse haben, sind wir dankbar, wenn Sie diese angeben.
Wenn eben möglich, versenden Sie Ihre Texte in einem DinA5-Umschlag, damit die Blätter nicht geknickt werden.
Wenn Sie Ihr Schreiben um ein passendes Bild oder eine Skizze ergänzen, freuen wir uns

Einsendungen an die Geschäftsstelle der I N I T I A T I V E S C H R E I B E N e. V. | Von-der-Tann-Str. 10 |80539 München. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2020.
Und weil ältere Menschen wahrscheinlich wenig im Internet unterwegs sind: sagen Sie von dieser Idee doch Ihrem Nachbarn, Ihrer Nachbarin weiter!

Und hier noch ein Angebote für Kinder und Jugendliche:

  • Kindergottesdienst um 10 Uhr sonntags. https://www.kinderkirche-wuerttemberg.de

Verschiedenes in dieser besonderen Zeit

Auch wenn wir uns nicht persönlich begegnen können, möchten wir Sie doch auf eine Reihe von Angeboten hinweisen, mit denen wir in Verbindung bleiben und die helfen, den Glauben zu stärken.

Zunächst einmal unterstützen wir die Aktion, für unsere älteren Mitbürger einkaufen zu gehen, zusammen mit der Nachbarschaftshilfe, der katholischen Kirche und dem Asylverein. Wenn Sie über 70 oder gesundheitlich angeschlagen sind, dann bleiben Sie bitte zuhause und nehmen diese Hilfe in Anspruch. Sie müssen nur die 0157/ 57 57 81 83 anrufen oder eine Mail an schicken.

Bei Regio TV kann man an jedem Samstag und Sonntag um 11 Uhr einen Gottesdienst unter dem Motto „Du bist nicht allein“ erleben. Nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen finden Sie die ganze Reihe auch bei www.kirchenfernsehen.de oder unter https://www.youtube.com/channel/UCL8UX0iyAt5jzdCPOG5HHCg
Im ZDF wird jeden Sonntag von 9.30 – 10.15 Uhr ein Gottesdienst übertragen. Auf der facebookseite unseres Kirchenbezirks finden Sie jeden Sonntag einen gottesdienstlichen Impuls: www.facebook.com/Kirchenbezirk.Waiblingen und www.youtube.com/channel/UC8Pn_NliIvhJZOS3Hr3e0gA

Wir möchten auch in dieser Zeit, in der wir uns nicht persönlich begegnen können, für Sie da sein!
Gerne dürfen Sie bei Pfarrer Schnürle unter 96 77 20 anrufen, wenn Sie jemanden zum reden brauchen. Es gibt auch jeden Tag von 9 – 13 Uhr und von 16 – 20 Uhr die Möglichkeit, bei der Corona-Seelsorge-Hotline anzurufen (Tel. 0151/ 15 87 49 70).

Vom 1.-13.April finden Sie auf unserer Homepage jeden Tag eine kurze Erklärung zum Text der ökumenischen Bibellese, geschrieben von verschiedenen Pfarrerinnen und Pfarrern unseres Kirchenbezirks.

Gemeinsame Passionsandachten Weinstädter Pfarrer
Die evangelischen Kirchengemeinden Weinstadts bieten in diesem Jahr in der hohen Karwoche gemeinsame Passionsandachten im Internet an. Diese werden an jedem Tag abends nach dem Läuten ab 19.30 Uhr ins Netz gestellt und sind auch danach noch abrufbar über video.kirchengemeinde-beutelsbach.de oder auch über das Telefon ( Deutsche Rufnummer wählen: 0221 9888 2120. Nach englischer Begrüßungsansage (einfach abwarten bis diese zu Ende ist) 223344# wählen. Dann kommt nochmal ein englischer Text, danach: # drücken und nach einem weiteren englischen Text und kurzem Abwarten folgt automatisch die Gottesdienstaufnahme. Ist ganz einfach und kostet nichts). Termine und Themen: Montag, 6.4.: Die Söhne des Zebedäus (Pfr. Helmut Kaschler, Strümpfelbach), Dienstag, 7.4.: Pilatus (Pfr. Heinz Schnürle, Großheppach), Mittwoch, 8.4.: Petrus (Pfr. Michael Schneider, Endersbach), Gründonnerstag, 9.4.: Judas (Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Johannes Schleuning), Karfreitag, 10.4.,15.00 Uhr: Der Hauptmann unter dem Kreuz (Pfr. Rainer Köpf, Beutelsbach). Herzliche Einladung.

Wort des Landesbischofs

Wort des Landesbischofs am Dienstag, 17. März 2020
für die Woche nach dem Sonntag Okuli

„Meine Augen sehen stets auf den Herrn…“ (Psalm 25,15)

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Pfarrerinnen und Pfarrer, liebe Mitarbeitende in den Gemeinden!

Der vergangene Sonntag war ein ungewöhnlicher Tag für unsere Landeskirche und für unser ganzes Land. Wohl zum ersten Mal in unserer persönlichen Lebenserfahrung wurden landeskirchenweit nahezu alle Gottesdienste abgesagt oder in anderer Form gefeiert: mit kurzen Gebeten im Freien vor der Kirchentür oder mit meterlangem Abstand in den Bänken, mit gedruckten Predigten daheim oder als Hausgottesdienste im kleinen Kreis der Hausgemeinschaft oder Familie, über die Medien oder über verschiedenste digitale Kanäle.

Viele Menschen waren berührt, zum Teil vielleicht auch erschrocken angesichts dieser uns bisher fremden Situation – auch mir ging es nahe, dass sich Gemeinden nicht wie sonst im Kirchen- oder Andachtsraum miteinander versammelten, auf Gottes Wort hören, gemeinsam beten oder das Heilige Abendmahl feiern konnten.

Und doch habe ich eine große Bereitwilligkeit wahrgenommen, diese Maßnahmen zu unterstützen. Pfarrerinnen und Pfarrer gestalteten kurzfristig ihre Gottesdienste um, stellten Predigten zur Verfügung, waren erreichbar für seelsorgliche Gespräche, boten in Kürze ganz neue Angebote und Formate an. Gottesdienstbesucherinnen und Gemeindemitglieder zeigten Verständnis, beteten miteinander in anderer Form – und stellten eigene Bedürfnisse zurück. Dafür möchte ich Ihnen allen von Herzen danken!

Der Name des vergangenen Sonntags Okuli – „Augen“ – weist auf eine doppelte Blickrichtung. In Psalm 25,15 heißt es: „Meine Augen sehen stets auf den Herrn…“ Der Sonntag Okuli, ruft uns mitten in der Passionszeit zur Nachfolge Christi auf. Dabei lösen wir den Blick von uns selbst und den eigenen Ängsten und sehen auf Gott. Wir fragen, wohin uns der Weg der Liebe führt. Und erkennen: Christus, dem wir folgen, hat den Schwachen gedient. Auf ihnen liegt in diesen Tagen unser Augenmerk: wenn wir auf eigene Vorteile verzichten, um andere zu schützen. Wenn wir an Ältere und Kranke denken, für sie beten und ihnen unsere Hilfe anbieten, damit sie diese Zeit möglichst unbeschadet und ohne Angst überstehen.

Doch „Okuli“, die Augen, tauchen auch im Wochenpsalm, in Psalm 34,16 auf: „Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Schreien.“ Das ist Trost für all diejenigen, die sich nun für andere einsetzen – in Medizin und Pflege, in Nachbarschaftshilfe und anderer Form. Trost auch für jeden Einzelnen von uns: Auch wenn wir heute nur wenig Menschen zu sehen bekommen und uns selbst vielleicht einsam und verlassen fühlen – aus Gottes Blickfeld sind wir nicht geraten. Gott sieht uns, wo immer wir sind. Das schenke Ihnen Halt und Zuversicht – auch in den kommenden Wochen, wenn Gottesdienste (nunmehr durch staatliches Verbot) nicht mehr stattfinden können. Über alle erdenklichen Kanäle – per Brief, Telefon, Fernsehen und Internet sowie social media – sind wir als Kirche mit unseren Gemeinden verbunden.

Gott befohlen!
Ihr
Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

Wort zum Tag

“Sie haben mich oft bedrängt von meiner Jugend auf; aber sie haben mich nicht überwältigt.” (aus dem Tagespsalm vom Sonntag, Psalm 129, 2)

Im Neukirchener Kalender steht dazu:
“Die Erfahrung, dass Gott immer wieder eingreift, hilft auch in den aktuellen Herausforderungen auf Gott zu vertrauen. Er hat damals der Bedrohung eine Grenze gesetzt, er wird es auch heute tun.”

Gottesdienste finden bis auf weiteres nicht statt

Liebe Gemeindeglieder,
am 15. März war es noch eine dringende Empfehlung unserer Kirchenleitung – nun hat uns die Regierung die sonntäglichen Gottesdienste in unseren Kirchen am Sonntagmorgen untersagt. Das dient zum Schutz von uns allen und um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Zum Glück gibt es in unserer Zeit genügend Möglichkeiten, Gottesdienste im Fernsehen oder im Internet anzuschauen. Auf der Facebookseite unseres Kirchenbezirks finden Sie jeden Sonntag um 10 Uhr eine kurze Andacht (www.facebook.com/kirchenbezirk.waiblingen – man braucht kein Facebook-Profil, um diese Seite aufzurufen!). Auch im ZDF wird jeden Sonntag um 9.30 Uhr ein Gottesdienst ausgestrahlt, ebenso im Internet z.B. unter www.erf.de. Einen Kindergottesdienst gibt es um 10 Uhr sonntags. https://www.kinderkirche-wuerttemberg.de
Nutzen Sie diese Möglichkeit! Wir brauchen in diesen schwierigen Zeiten besonders die Worte der Ermutigung und der Hoffnung!
Und wir sind trotz allem weiterhin gerne für Sie da! Sie können Pfarrer Schnürle telefonisch unter der Nummer 96 77 20 und per Mail unter erreichen.
Natürlich finden auch alle Gruppen und Kreise im Moment nicht statt!

Gerne verweisen wir hier auf ein Angebot unserer Beutelsbacher Nachbargemeinde:
Wir wollen Ihnen Möglichkeiten zur gottesdienstlichen Begleitung anbieten. Sonntags werden die Glocken zum Gottesdienst läuten. Für jeden Sonn- und Feiertag nehmen wir einen örtlichen Video-Gottesdienst auf, den Sie über die Internetseite unserer Kirchengemeinde im PC empfangen können (Adresse: stiftskirche-beutelsbach.de).
Sie sind dann eingeladen, allein, im Kreis der Familie oder in einer kleinen Gemeinschaft zu Hause auf Gottes Wort zu hören, wie zu Zeiten der Urgemeinde. Durch das gemeinsame Gebet wissen wir uns miteinander verbunden. Auf der Internetseite können Sie auch Liturgieblätter herunterladen, die Sie zu einem „Morgen-, Mittags- oder Abendgebet beim Glockenläuten“ einladen. Vielleicht ist auch das eine Anregung für die häusliche Gebetsgemeinschaft. Es wäre schön, wenn Jüngere den Älteren helfen, die sich mit dem Internet nicht auskennen. Bitte schauen Sie aufeinander. Wir verweisen auch bewusst auf die Fernsehgottesdienste im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und in Bibel-TV.

Absage aller Gruppen für Kinder und Jugendliche

Die fortschreitende Verbreitung des Coronavirus macht es nötig, dass wir die regelmäßigen Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche ab sofort bis nach den Osterferien einstellen, angefangen von den Krabbelgruppen über die Jungscharen bis zum Konfirmandenunterricht und Trainee. Es gibt wohl keine andere Möglichkeit, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und unser Gesundheitssystem nicht zu überfordern als die sozialen Kontakte so weit wie möglich zurückzufahren. Deshalb werden wir auch keine Geburtstagsbesuche machen und bis auf weiteres keine Gottesdienste in der Kirche anbieten. Beerdigungen dürfen nur noch im Freien mit höchstens zehn Personen stattfinden.
Panik ist nicht angebracht, aber die Situation dürfen wir nicht unterschätzen. Das Gebot der Nächstenliebe fordert, dass wir alles tun, um Schaden von unserem Mitmenschen fernzuhalten. Und lassen Sie uns beten um weise Entscheidungen der Verantwortlichen, um ein solidarisches Handeln in unserer Gesellschaft und um Gottvertrauen. “Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.” (Psalm 46, 2)

Jesus House

Vom 17.-21.März gibt es eine neue Auflage von Jesus House. Jesus House ist ein Programm für Jugendliche mit Gesang, Show, Gedanken über Gott und das eigene Leben. Die Überschrift über die fünf Abende heißt “A NEW WAY TO BE HUMAN”. Der ursprüngliche Plan, immer um 18 Uhr an verschiedenen Orten in und um Waiblingen zu beginnen, kann wegen der Ausbreitung des Coronavirus nicht eingehalten werden. Die Sendungen sind aber von 19.30 – 20.30 Uhr live unter www.jesushouse-live.de anzuschauen.
Weitere Infos zu Jesus House unter www.jesushouse.de

sms in Schnait

Fünf sms-Jugendgottesdienste gibt es im Jahr, in jeder der fünf Weinstadtgemeinden einer. Dieser Gottesdienst wird besonders für die Konfirmandengruppen der fünf Kirchengemeinden veranstaltet. Am 2. Februar fand er in der Kirche in Schnait statt. Die sms-Band begleitet jeweils die Lieder. Konfirmanden aus Schnait hatten ein Spiel vorbereitet, bei dem berühmte Persönlichkeiten erraten werden mussten. In der Predigt einer jungen Studentin ging es um die Frage, wann man gut genug ist. Sie erzählte von einem Zettel, den sie sich an die Tür geheftet hat, als ihre Aufgabe im Religionsunterricht sie überfordert hat. “Du bist gut genug”, hatte sie darauf geschrieben, und das hat ihr Selbstvertrauen gegeben. Besonders eindrucksvoll ist die Beleuchtung, mit der die Techniker die Gottesdienste in ein gutes Licht setzen.

Konfi 3 hat wieder begonnen

Fünf Kinder haben am Samstag, 11. Januar mit dem Konfi 3 – Unterricht begonnen. Beim ersten Treffen ging es um die Taufe, die uns mit Jesus und auch miteinander verbindet. Die Geschichte von Johannes dem Täufer und vom blinden Bettler Bartimäus haben uns daran erinnert, dass Jesus zu allen Menschen kam, um ihnen das Licht zu bringen. Wir haben eine Gruppenkerze mit Wachs verziert, die bei jedem Treffen angezündet wird.
Besonders schön war auch das Kaffeetrinken mit den Eltern im Anschluss an die Gruppenstunde.

"Ich glaube"

Am Samstag, 11. Januar ging es abends los mit einem Jugendgottesdienst mit über 200 Jugendlichen aus Weinstadt, am Sonntagmorgen um 10 Uhr folgte der große Weinstadtgottesdienst aller christlichen Kirchen und Gemeinden unserer Stadt. In einer vollen Beutelsbacher Halle halfen Posaunenchor, Band und Chor, Gott zu loben. In beiden Gottesdiensten ging es um die Jahreslosung für 2020, den Gebetsschrei eines verzweifelten Vaters: “Ich glaube; hilf meinem Unglauben!” Andreas Malessa machte in seiner Predigt am Sonntagmorgen Mut, sich Gott mit allen Zweifeln anzuvertrauen. “Zweifel sind die Ameisen in der Hose des Glaubens” – sie halten uns in Bewegung.
Ein beeindruckendes Erlebnis, wenn Christen über die Konfessions- und Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam Gottesdienst feiern!

JuGo Weinstadt

Herzliche Einladung an alle jungen Leute und Junggebliebenen zu einem gemeinsamen Jugendgottesdienst ALLER christlichen Gemeinden in Weinstadt!
Samstag, 11. Januar, 19.30 Uhr in der Beutelsbacher Halle.

Gottesdienst in der Beutelsbacher Halle

Alle zwei Jahre feiern die christlichen Gemeinden der Weinstadt einen gemeinsamen Gottesdienst – so auch wieder 2020. Andreas Malessa ist als Prediger zur neuen Jahreslosung zu Gast. Für diesen Gottesdienst haben sich Bläser, Sänger und eine Band aus den verschiedenen Gemeinden zusammengetan, um den Gottesdienst mitzugestalten. Beginn ist am Sonntag, 12. Januar um 10 Uhr in der Beutelsbacher Halle.

Sternsinger

Die Sternsinger waren im Gottesdienst am 5. Januar zu Gast. Sie bringen den Segen Gottes in die Häuser und schreiben deshalb mit Kreide über die Haustür: CMB – die Abkürzung für “Christus mansionem benedicat” (Christus segne dieses Haus). Die Spenden, die die Sternsinger in diesem Jahr gesammelt haben, gehen in den Libanon, in die Friedenserziehung der Kinder.

Adventssingen

“Süßer die Glocken nie klingen als in der Weihnachtszeit… Macht hoch die Tür… Leise rieselt der Schnee…” . Am 2. und 3. Advent laden wir von 17 – 19 Uhr auf den Platz bei der Ägidiuskirche zum Adventssingen ein. Am 2. Advent wird uns der Posaunenchor dabei begleiten, am 3. Advent die Musikvereinigung. Für das leibliche Wohl schenken wir Punsch und Glühwein aus. Gutsle und Lebkuchen darf jeder selbst mitbringen. Wir freuen uns auf ein besinnliches vorweihnachtliches Beisammensein.

Kinderbibeltag am 31.Oktober

Entdecke die Löwen!
Herzliche Einladung zum Kinderbibeltag am 31.10. von
14:00 -18:00 Uhr für alle 5 – 12jährigen.
Hast du Lust auf einen Tag mit viel Spiel, spannender
Geschichte und vielen anderen Kindern?
Oder willst du dich einfach nicht zuhause langweilen?
Oder hast du am 31.10. schlicht noch nichts vor?
Egal, wieso:
Mach doch mit beim Kinderbibeltag!
Wir starten um 14:00 Uhr im Gemeindehaus und sind
dann draußen – mit einem spannenden Geländespiel.
Am Abend machen wir eine Fackelwanderung und grillen
gegen 18:00 Uhr eine Wurst bei der Kirche. Da ist dann
deine ganze Familie dazu eingeladen.
Essen und Trinken gibt es von uns, du solltest aber
Kleidung und Schuhe anhaben, die zum Wetter passen
und denen etwas Schmutz nichts ausmacht.
Wir freuen uns auf dich!
Das Kinderbibeltagteam der evangelischen
Kirchengemeinde Großheppach

sms - Jugendgottesdienst

Kirchenwahl am 1.Advent

Am 1.Advent, dem 1.Dezember, finden in unserer Kirche Wahlen statt. Gewählt wird für die nächsten sechs Jahre ein neuer Kirchengemeinderat und eine neue Landessynode. Im Kirchengemeinderat werden alle Angelegenheiten unserer Gemeinde beraten und beschlossen. Vier aus dem alten Gremium scheiden aus, vier neue sind bereit, für sie Verantwortung zu übernehmen. Bitte gehen Sie zur Wahl und geben Sie ihnen Rückendeckung für ihr Amt.
Dazu wird unsere Landessynode gewählt, unser “Kirchenparlament”, das die großen Entscheidungen für die ganze Kirche trifft.

Erntedankfest

Am 6. Oktober haben wir in der Ägidiuskirche das Erntedankfest gefeiert. Die Kindergärten Pfahlbühlstraße und Pfarrgasse haben den Gottesdienst um 10 Uhr in der Ägidiuskirche mitgestaltet. Die Erntegaben für den Erntedankaltar geben wir an den Tafelladen weiter. Ein herzliches Dankeschön an alle, die etwas dazu beigetragen haben.
“Was sind wir doch, was haben wir auf dieser ganzen Erd, das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd.”

Nacht der offenen Kirchen

Bei der “Nacht der offenen Kirchen” ging es bei uns um Leben und Werk von Matthias Claudius. Wir haben mit Unterstützung des Posaunenchores seine Lieder gesungen und Texte von ihm gehört. Die Kirche war an diesem Abend mit dem Motto der Kirchen auf der Landesgartenschau – “unendlich glauben” – beleuchtet!

Fest des ejw-Weltdienstes

Herzliche Einladung zum EJW-Weltdienst-Fest in Weinstadt-Großheppach

Sonntag, 29. September 2019
10.00 bis ca. 16.00 Uhr

Erleben Sie den EJW-Weltdienst aktuell – praktisch – kommunikativ und lecker.

Eine schöne Möglichkeit, mehr über die Arbeit des EJW-Weltdienstes zu erfahren und den Akteuren und Weltdienst-Begeisterten zu begegnen, bietet sich beim EJW-Weltdienst-Fest, am Sonntag, 29. September 2019.

Nach einem Gottesdienst in der Rundkirche auf der Remstal Gartenschau, gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Großheppach gibt es Neuigkeiten aus der weltweiten Arbeit, Leckeres vom Bring & Share Buffet und Zeit zum Austauschen und Nachfragen.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Programm

10:00 h
Gottesdienst mit der Evangelischen Kirchengemeinde Großheppach
in der Rundkirche auf dem Gelände der Remstal Gartenschau

ab 11:30 h
Bring & Share-Buffet
Getränke, Brot und Aufstriche sind vor Ort – wir freuen uns über kulinarische Beiträge zum Bring & Share-Buffet.

ab 14:00 h
Weltdienst-Sofa
Infos aus den Partnerschaften und aus der EJW-Weltdienst-Arbeit

ab 15:00 h
Kaffee und Zeit zur Begegnung

Ende gegen 16:00 h

Das neue Schuljahr beginnt

Wir beginnen den ersten Schultag mit einem Gottesdienst für die Schulkinder der 2. – 4. Klasse und ihre Eltern um 9 Uhr in unserer Ägidiuskirche.

Am Donnerstag startet die Bubenjungschar für alle Jungs von der 1. – 6. Klasse wie gewohnt von 17 – 18 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in der Friedensstraße 15.
Die Mädchenjungschar beginnt erst in der nächsten Woche. Dafür suchen wir noch Mitarbeiterinnen. Wenn Sie mithelfen wollen, dann melden Sie sich doch bitte bei Pfarrer Schnürle unter Tel. 96 77 20.

Am Freitag ist um 9 Uhr der Einschulungsgottesdienst für unsere neuen Erstklässler, in dem wir ihnen den Segen für diesen neuen Lebensabschnitt zusprechen wollen.

Und schließlich: am Mittwoch der kommenden Woche (18.09.) startet eine neue Jungbläsergruppe. Wer Interesse hat, Trompete oder ein anderes Blechblasinstrument zu lernen, kommt von 17:00 – 17:45 Uhr ins Ev. Gemeindehaus. Beim ersten Treffen geht es ums Kennenlernen und eine Vorstellung der Instrumente.

Erzieherin gesucht

Wir suchen für unseren Evangelischen Kindergarten “Sonnenblume” zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Erzieherin als Zweitkraft mit 100%. In zwei Gruppen werden Kinder von 2 – 6 Jahren betreut. Wir bieten eine interessante und eigenverantwortliche Tätigkeit in einem engagierten Team an.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Bauer im Gemeindebüro unter Tel. 07151/ 96 77 22. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Außerdem suchen wir Aushilfskräfte für Urlaubs- und Krankheitsvertretungen.

Stammtisch: Wie war´s in Hamburg?

Wie war´s denn in Hamburg, Herr Pfarrer? Was haben Sie denn studiert? Hat es Ihnen etwas gebracht? Haben Sie was Neues für die Gemeinde gelernt? Wie hat Ihnen Hamburg gefallen? Sind Sie überhaupt gerne wieder zurückgekommen?
Die Liste der Fragen, die mir gestellt wurden, ließe sich beliebig fortsetzen. Wenn Sie Interesse an den Antworten darauf haben und gerne etwas über meine Zeit an der Universität in Hamburg erfahren wollen, dann kommen Sie am Freitag, 13. September zum Stammtisch ins Gemeindehaus. Um 19 Uhr geht´s los, man darf auch später noch dazu kommen. Und etwas zu essen und zu trinken gibt es auch, wer weiß, vielleicht sogar etwas mit Fisch. Jedermann ist herzlich Willkommen.

"Zfrieda?!" Schwäbischer Gottesdienst am 8. September

Am 8.September kommt Pfarrer Manfred Mergel um 10 Uhr zum Gottesdienst in die Ägidiuskirche. Seine Spezialität sind Gottesdienste in Schwäbisch. Der Grund liegt nicht darin, dass er besonders originell sein oder auffallen will. Im eigenen Dialekt lassen sich Dinge nochmals anders sagen, ist man näher bei den Menschen. Und es wird deutlich, dass Gott kein ferner Gott ist, für den man sich besonders fein machen müsste. Er spricht unsere Sprache.
Im Gottesdienst werden auch Gesangbuchlieder auf Schwäbisch gesungen und der Psalm auf Schwäbisch gebetet. Außerdem gibt es ein humorvolles Anspiel zum Thema des Gottesdienstes: “Zfrieda?!”
Herzliche Einladung zu einem besonderen Gottesdienst.

Abendserenade an der Birkelspitze

Einer der Weinstädter Plätze, die anlässlich der Landesgartenschau neu gestaltet wurden, ist die Birkelspitze. Dort finden immer wieder besondere Veranstaltungen statt. Am Dienstag, 6. August hat unser Posaunenchor dort eine abendliche Serenade gespielt.

Rundkirche am 18.August

Am 18. August gestaltet unsere Kirchengemeinde das Pogramm in der Rundkirche in der Brückenstraße, gleich neben dem Gartenschaugelände auf den Mühlwiesen. Den Gottesdienst um 10 Uhr feiern wir auch schon dort. Alexandra Trabandt wird wichtige Wörter der Predigt nach dem Gottesdienst kalligraphisch auf die Straße schreiben.
Nachmittags von 15 bis 17 Uhr gibt es Rätselfragen zu lösen. Und wir werden gemeinsam singen. Herzliche Einladung an alle Weinstädter und Gartenschaubesucher.

Ordination von Vikarin Regina Melchionda

Am Sonntag, 11. August, wird unsere Vikarin Regina Melchionda im Gottesdienst um 10 Uhr in der Ägidiuskirche durch Dekan Timmo Hertneck zur Pfarrerin ordiniert. Herzliche Einladung, diesen feierlichen Gottesdienst mitzuerleben und nachher beim Ständerling im Evang. Gemeindehaus mitzufeiern und Abschied zu nehmen. Frau Melchionda wird ab September eine 50% – Pfarrstelle in Urbach übernehmen. Wir danken Ihr für das, was sie in unsere Gemeinde eingebracht hat, und wünschen ihr Gottes Segen für den Dienst in Urbach.

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr

Ihr Jubiläum feierte unsere örtliche Feuerwehr mit einem großen Festumzug durch Großheppach, von den Mühlwiesen bis zum Festplatz bei der Prinz-Eugen-Halle. Auch unsere Kirchengemeinde marschierte bei schönstem Sommerwetter mit. Der Posaunenchor fuhr vorneweg auf einem Festwagen. Darauf folgten der Pfarrer, ein Brautpaar samt Brauteltern, Taufeltern mit ihrem Kind, die Mesnerin, verschiedene Vertreter von Gemeindegruppen. Besonders zahlreich waren die “Sonnenblumen” vom Kindergarten vertreten. Ein herzliches Dankeschön an die engagierten Eltern. Und an Heidi Thienst und Torsten Tannert, die nicht nur ein Modell unserer Kirche gebastelt und auf einem Leiterwagen mitgeführt haben – samt Glockengeläut! – sondern auch die Kostüme für die Kinder besorgt und vieles im Vorfeld organisiert haben.
Weil wir eine “prickelnde Kirchengemeinde” sind, haben wir an die vielen Zuschauer, die den Weg des Umzugs gesäumt haben, Brausewürfel und Brausetüten verteilt.
Wir wünschen unseren Feuerwehrleuten weiterhin gute Kameradschaft, Bewahrung und möglichst wenig Arbeit.

Backhausfest

Backhausfestle am 30. Juni.

Um 12:00 Uhr war Großheppach eingequalmt. Das Ausrücken der Feuerwehr musste befürchtet werden. Dabei war es nur das kräftige Anheizen des Backhausofens.
Bei hochsommerlichen Temperaturen feierten wir unser Backhausfestle unter schattigen Kastanienbäumen und gut beschirmt auf dem Kirchplatz.
Ein Salzkuchen, noch heiß aus dem Holzbackofen, schmeckt einfach himmlisch. Um diese Gaumenfreuden zu kredenzen, schmachtete das Backhausteam um Gudrun Siglinger, Margret Zimmer, Claus Paal, Ruth Haller und Monika Maulbetsch bei saunamäßigen Temperaturen.
Kein Wunder, dass uns die leckeren Salzkuchen regelrecht vom Backblech gerissen wurden. Bei einem Stück ist es meist nicht geblieben. Manch eine Besucherin nahm gleich einen ganzen Salzkuchen mit nach Hause.
Die köstlichen Flachswickel, 270 an der Zahl, waren im Nu verkauft. Dafür danken wir Frau Hannelore Bauer und Frau Noga von den Landfrauen herzlich.
Mit „Zünde an dein Feuer, Herr, im Herzen mir“, mit der Ouvertüre der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel und weiteren feurigen Liedern bereicherte der Posaunenchor am frühen Abend musikalisch das Backhausfest.

Auftaktgottesdienst zur Landesgartenschau

Am 12. Mai hat die Remstal-Gartenschau begonnen. Auf dem Gelände bei der Häckermühle wurde ein ökumenischer Gottesdienst mit Vikarin Melchionda, Pfarrer Lukascheck und dem Posaunenchor gefeiert. Die weiteren kirchlichen veranstaltungen finden in der Rundkirche gleich daneben statt. Jeden Freitagabend um 18:30 Uhr gibt es dort eine Abendandacht und sonntags um 15 Uhr ein unterhaltsames Programm. Herzliche Einladung!

Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der Landesgartenschau

Am Sonntag, dem 12. Mai beginnt die Landesgartenschau entlang der Rems – und auch bei uns in Weinstadt! Auf dem Gartenschaugelände bei der Häckermühle feiern wir im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung einen Gottesdienst um 10:30 Uhr mit Vikarin Melchionda und Pfarrer Lukaschek von der katholischen Kirche. IN DER ÄGIDIUSKIRCHE WIRD AN DIESEM SONNTAG KEIN GOTTESDIENST SEIN! Der Posaunenchor wird den Gottesdienst mitgestalten.
Im Anschluss an den Gottesdienst findet in der gleich nebenan aufgestellten Rundkirche eine Mitmachaktion der Kunstschule “Kunst und Keramik” statt. Alle sind eingeladen, kleine Wandplättchen für die Kirche zu gestalten.
Am 19. Mai wird die Rundkirche mit einem Gottesdienst um 15 Uhr eröffnet. Von da an bieten die Weinstädter Gemeinden jeden Freitag um 18:30 Uhr ein Abendgebet und sonntags um 15 Uhr ein buntes Programm an. Lassen Sie sich einladen!

"Legende"

Das Königsberger Damensextett “Legende” gastierte mit seinem Jubiläumsprogramm am Freitag, 3. Mai in unserer Ägidiuskirche. Im ersten Teil wurden vor allem geistliche Lieder vorgetragen, im zweiten Teile bekannte Lieder aus aller Welt. Das Publikum sparte nicht mit Beifall für den begeisternden Vortrag.

Den Abschluss des Programms bildete das „Ännchen von Tharau“ – ein Lied, das aus Ostpreußen -Tharau – kommt und die Melodie unseres schwäbischen Friedrich Silcher bis nach Königsberg brachte.

Konfirmation

Am 28. April und am 5. Mai feiern wir Konfirmation in unserer Ägidiuskirche. 24 junge Menschen aus unserer Gemeinde sagen nach einem Jahr Konfirmandenunterricht mit vielen schönen Erlebnissen und Begegnungen “Ja” zu einem Leben im christlichen Glauben. Die Gottesdienste beginnen jeweils um 10 Uhr.
Der Abendmahlsgottesdienst findet am Samstag, 4. Mai um 20 Uhr statt, für die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Familien und für die ganze Gemeinde.

Konzert mit dem Königsberger Ensemble "Legende"

Der sechsköpfige Frauenchor “Legende” aus Kaliningrad feiert sein 15jähriges Bestehen mit einer Konzertreise. Er kommt am Freitag, 3. Mai um 19:30 Uhr in unsere Großheppacher Ägidiuskirche. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.
Das Ensemble besteht aus jungen Studentinnen und Absolventen der Hochschule für Musik. Es überzeugt durch seine Darbietungen auf sehr hohem künstlerischem Niveau. Die Interpretation der vorgetragenen Musikstücke ist einzigartig. Die Schönheit der Stimmen, die flexible Dynamik und Ton-Fülle sowie die reine und ausdrucksvolle Intonation ziehen das Publikum in den Bann der Sängerinnen, die meist fünfstimmig singen.

Das Repertoire des Ensembles umfasst vor allem geistliche Lieder und Romanzen verschiedener Komponisten wie z. B. van Beethoven, Bach, Mendelssohn-Bartholdi, Mozart, Brahms und vielen anderen.

Ebenfalls liegt ein Schwerpunkt (außer deutschen Liedern!) auf russischen, ukrainischen und weißrussischen Volksliedern. Die Werke werden sowohl a capella als auch in Klavierbegleitung vorgetragen.

Wanderforum

Am 31. März fand im Rahmen der Visitation durch Dekan Hertneck und Schuldekan Hinderer das sogenannte “Gemeindeforum” statt. Darin stellt eine Gemeinde sich selbst vor und zeigt, was ihre Schwerpunkte und Ziele sind. Weil wir in Zukunft mit den Gemeinden Endersbach und Strümpfelbach enger zusammenarbeiten werden, haben wir beschlossen, ein “Wanderforum” zu veranstalten mit einem gemeinsamen Gottesdienst zu Beginn und anschließenden Gemeindeforen in allen drei Orten, am selben Tag hintereinander. Bei herrlichem Frühlingswetter konnte man von Großheppach nach Endersbach wandern oder radfahren und später weiter nach Strümpfelbach. Es war ein spannender, begeisternder Tag, an dem viele Kontakte geknüpft wurden und einiges an Vertrauen gewachsen ist. Ein mutmachender Anfang unserer Zusammenarbeit!
Das Bild zeigt OB Scharmann, den wir gebeten hatten, uns seine Sicht auf die Arbeit unserer Gemeinden darzustellen. Er betonte die gute Zusammenarbeit und die wichtige Funktion der Kirchen für das gesellschaftliche Leben.

Freie FSJ-Stelle im Kindergarten ab September

Unser Kindergarten “Sonnenblume” sucht fürs neue Schuljahr jemanden, der sein FSJ (Freiwilliges soziales Jahr) im Kindergarten absolvieren möchte. Unser Kindergarten ist zweigruppig. Wir haben ein erfahrenes, engagiertes Team von Erzieherinnen und einem Erzieher, in dem man sich schnell wohlfühlt und viel für sein Leben lernen kann.
Nähere Informationen gibt Ihnen gerne unsere Kindergartenleiterin, Frau Unkauf, unter der Telefonnummer 600 480 oder per Mail an .
Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Gottesdienst und Gemeindeforum

Am kommenden Sonntag ist ein großer Tag für unsere Gemeinde: gemeinsam mit der Endersbacher und der Strümpfelbacher Gemeinde feiern wir zuerst gemeinsam Gottesdienst – schon um 9:30 Uhr in unserer Ägidiuskirche – und lernen dann im Gemeindeforum die Arbeit der anderen Gemeinden kennen. Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Tag dabei zu sein. Es gibt Mitfahrgelegenheiten nach Endersbach und Strümpfelbach und auch wieder zurück nach Großheppach. Allerdings brauchen wir dazu Ihre Anmeldung im Gemeindebüro (Tel. 96 77 22).

Gemeindeforum

Stammtisch

Am Freitag, 15. Februar, findet ab 19 Uhr ein “Stammtisch spezial” im Evang. Gemeindehaus statt. Roland Frank wird mit uns singen: Schlager, Hits, Popsongs. Alle, die Freude am gemeinsamen Singen haben, sind herzlich eingeladen. Wie gewohnt gibt es auch Essen und Trinken.

Neue Lieder lernen

Es gibt ein neues Ergänzungsliederbuch für die Gottesdienste: “Wo wir dich loben wachsen neue Lieder plus”. Sybille Grill wird uns an fünf Abenden in das neue Liederbuch einführen und viele der neuen Lieder mit uns singen. Alle, die Freude am Singen haben und die neuen Lieder lernen wollen, sind herzlich eingeladen.


Der erste Abend findet am Mittwoch, 6. Februar um 19 Uhr im großen Saal des Evang. Gemeindehauses statt.


Die weiteren Termine (ab dann immer mittwochs um 18:30 Uhr): 20.02./ 27.02./ 06.03./ 27.03. Weisen Sie bitte auch andere darauf hin.

Konfi3 startet neu

Eine neue Konfi3-Runde ist gestartet! Am 12. Januar trafen sich die 12 Kinder zum ersten Mal. Es ging um die Bedeutung unserer Namen und dass Gott jeden von uns mit Namen kennt. Deshalb wird bei der Taufe unser Name genannt. Wir dürfen aber auch den Namen Gottes tragen. Wir dürfen seine Kinder sein.


Unsere neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden waren begeistert mit dabei. Im Gottesdienst am Tag darauf wurden sie der Gemeinde vorgestellt. Danach geht es an drei Gruppennachmittagen unter Anleitung von Eltern um die Themen “Taufe” und “Abendmahl”, jeweils abgeschlossen mit einem Familiengottesdienst (am 10. Februar und 24. März um 10 Uhr in der Ägidiuskirche).

Bläserkonzert

Am Vorabend des 4. Advent, Samstag, 22. Dezember um 19 Uhr, stimmen uns die Beutelsbacher Bläser mit einem Konzert in der Ägidiuskirche auf die Festzeit ein.

Weihnachten

Wir laden herzlich ein, in den Weihnachtsgottesdiensten zur Ruhe zu kommen und über dem Wunder der Menschwerdung Gottes dankbar und fröhlich zu werden.


Den Gottesdienst am 4. Advent um 10 Uhr wird unsere Vikarin Regina Melchionda gestalten.


Am Heiligen Abend feiern wir um 15:30 Uhr mit dem Krippenspiel der Kinderkirche einen Familiengottesdienst. Die Christvesper um 17:30 Uhr wird von einem Projektchor festlich mitgestaltet. Die Predigt hält Vikarin Regina Melchionda.


In der besinnlichen Christmette um 22 Uhr mit Prädikant Maaß und Pfarrer Schnürle steht die Betrachtung eines Weihnachtsbildes im Mittelpunkt. In allen Gottesdiensten werden viele unserer schönen Weihnachtslieder gesungen.


Am ersten Weihnachtstag beginnt der Gottesdienst wie gewohnt um 10 Uhr. Unser Posaunenchor verleiht ihm festlichen Glanz. Das Singteam wird uns am zweiten Weihnachtstag auch neuere Weihnachtslieder nahebringen. An beiden Weihnachtstagen wird Pfarrer Schnürle predigen.

Großheppacher Advent

Wir laden ein zu einer weihnachtlichen Einstimmung bei Punsch und Glühwein auf dem Kirchplatz. Die Musikvereinigung gestaltet das musikalische Programm und begleitet die Lieder, die wir singen werden. Gutsle und Lebkuchen dürfen von den Besuchern mitgebracht werden.

Schon einen Sonntag vorher, am 2. Advent, lädt der Männergesangverein am Nachmittag ins Gemeindehaus zu “Großheppach singt” ein.

Geschichte der Ägidiuskirche

Herzliche Einladung zum Vortrag von Stadtarchivar Dr. Bernd Breyvogel am Freitag, 23. November um 19:30 Uhr in der Ägidiuskirche in Großheppach. “Die Geschichte und Geschichten über unsere Ägidiuskirche” wird das Thema sein. Der Eintritt ist frei.

Jubiläumskonzert des Posaunenchors

Zu seinem 30. Geburtstag hat unser Posaunenchor am 4. November ein festliches Konzert in der Ägidiuskirche gegeben. Und weil dieses Jubiläum mit dem 550. Geburtstag unserer Kirche zusammenfiel, war das musikalische Programm eine Auswahl von Stücken aus den letzten 550 Jahren. Bezirksposaunenwart Hans Koch, der unseren Posaunenchor vor 30 Jahren gegründet hat, überbrachte die Grüße des Jugendwerks und ehrte Thomas Heeß für 44jährige Bläsertätigkeit, die er in Endersbach begonnen hat. Pfarrer Schnürle dankte dem Posaunenchor für seine engagierte Mitgestaltung des Gemeindelebens und Chorleiter Ulrich Nißler und seiner Frau Elisabeth, dass sie die Posaunenarbeit mit Herzblut leiten.

Die Geschichte des Großheppacher Schlosses

Im Rahmen eines “Stammtisch spezial” wird Günter Gesing am 9. November ab 19 Uhr im Evang. Gemeindehaus über die Geschichte des Großheppacher Schlosses erzählen. Jedermann ist herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Beim “Stammtisch für alle” gibt es auch immer Getränke und etwas zu essen. Wir freuen uns über Ihr Kommen!

Neue Mitarbeiterinnen im Kindergarten "Sonnenblume"

Wir haben für das neue Kindergartenjahr eine neue Praktikantin und eine neue FSJlerin. Irena Ristova stammt aus Mazedonien und macht ihre Erzieherinnenausbildung in Beutelsbach. Einen Tag in der Woche verbringt sie im Kindergarten. Auf dem Bild ist sie links zu sehen.


Ellen Riefle kommt aus Großheppach. Sie mag Tiere sehr gern und will vielleicht einmal Tierärztin werden. Mit den Kindergartenkindern malt und bastelt sie gerne. Zum FSJ (dem Freiwilligen Sozialen Jahr) gehören auch immer wieder Begleittage und Seminarwochen.


Wir freuen uns über die beiden Neuen und wünschen Ihnen viel Freude bei ihrem Tun.

Kinderbibelwoche

In den Herbstferien gibt es wieder eine Kinderbibelwoche für Kinder von 5 bis 12 Jahren. Eine Anmeldung der Kinder auf dem Gemeindebüro wäre für unsere Vorbereitung hilfreich. Es geht in diesem Jahr um das Thema Zirkus. Wir werden mit den Kindern kleine Kunststücke einüben und am Sonntag nach dem Familiengottesdienst aufführen.

Außenrenovierung

Die Renovierungsarbeiten am Kirchenschiff gehen sichtbar voran. Nach den Steinmetzarbeiten wird nun das Dach ab- und neu eingedeckt. Danach muss noch die Fassade erneuert und die Fenster ausgebessert werden. Wir hoffen, die Arbeiten vor Wintereinbruch beendet zu haben.

Wer war eigentlich Ägidius?

Am Samstag, 1. September – dem Gedenktag des Heiligen – wird Schwester Rose uns informieren, was man über Ägidius eigentlich weiß. Der Vortrag beginnt um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in der Friedensstr. 15. Der Eintritt ist frei.

KonfiCamp

Trotz der schlechten Wettervorhersage erlebten wir ein sehr schönes KonfiCamp. Die Gewitter haben uns gnädig verschont, der Regen fiel immer wieder, aber sehr gemäßigt, so dass wir alle Aktionen gut durchführen konnten. Unsere Großheppacher Konfirmandengruppe macht immer wieder Stimmung bei den Treffen im großen Zelt und war auch sonst begeistert unterwegs. Ein besonderer Höhepunkt war die Kopfhörerdisco mit “DJ Faith”, bei der man selber seine Musik wählen konnte.

“All You can drink” war das diesjährige Motto, angelehnt an die Jahreslosung 2018, das sich wie ein roter Faden durchzog. Ein herzliches Dankeschön dem Bezirksjugendwerk für die liebevolle und engagierte Vorbereitung und Durchführung.

Qualität der Arbeit im Kindergarten "Sonnenblume" erneut bestätigt

Als einziger Kindergarten in Weinstadt hat sich unser Kindergarten “Sonnenblume” im Schlesierweg einem Qualitätsmanagementprozess unterzogen. Dabei werden Arbeitsweise, Abläufe und Vorgänge, Kooperationen, Ziele und Standards nachprüfbar und kontrollierbar aufgeschrieben. Für gute Arbeit wird das Beta – Gütesiegel verliehen. Jedes Jahr wird die Arbeit untersucht, nach fünf Jahren findet eine Überprüfung durch den Evangelischen Landesverband statt. Andrea Abele vom Landesverband hat diese Überprüfung durch viele Gespräche einen ganzen Tag lang vorgenommen und bescheinigt dem Kindergarten eine hervorragende Arbeit. Das Beta-Gütesiegel wird für fünf weitere Jahre verliehen. Wir sind stolz auf unser tolles Erzieherinnenteam und die engagierten Eltern!

Gottesdienst zum Thema "Asyl"

Am 15. Juli feiern wir einen besonderen Gottesdienst mit Pfarrer Joachim Schlecht.

Jahr für Jahr suchen viele Geflohene und Migranten Rat und Unterstützung
beim Asylpfarramt. Pfarrer Joachim Schlecht ist Asylpfarrer und
landeskirchlicher Beauftragter im Migrationsdienst in Württemberg.


Neben der Beratung benötigen viele Flüchtlinge und Migranten finanzielle
Unterstützung. Auch Menschen ohne Rechtsstatus, so genannte “Illegale”,
kommen zur Beratung, weil sie sonst keinen Anlaufpunkt haben. Ähnliches
gilt für bi-nationale Paare, die heiraten wollen und Beratung suchen.
Häufig dort, wo sich Kommune und Staat zurückgezogen haben, ist das
Asylpfarramt besonders gefordert und gefragt.


Wenn Flüchtlingsgruppen mit politischen Aktionen auf die Missstände in ihren Herkunfts- und Verfolgerländern hinweisen wollen, werden sie dabei vom
Asylpfarramt unterstützt.


Der Fremdling soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst.3. Mose 19,34


Das Singteam wird den Gottesdienst mitgestalten. Beginn ist um 10:00 Uhr in der Ägidiuskirche in Großheppach, Pfarrgasse 3.

Grillen mit Klass(e)

Dass wir einen ausgezeichneten Metzger am Ort haben, das wussten wir schon. Ebenso, dass er sehr gut kochen kann. Dass er auch am Grill ein Meister ist, hat Herbert Klass beim “Stammtisch spezial” am 15. Juni auf der Terrasse des Gemeindehauses bewiesen. Er hat nicht nur wunderbare zarte Fleischstücke und saftige Würste serviert, sondern auch manch guten Tipp gegeben, wie die nächste private Grillparty noch besser gelingt. Der wunderbare Sommerabend und die nette Gemeinschaft haben das ihre zu einem schönen Abend beigetragen.

Unser Tipp: probieren Sie einmal die Majoran-Bratwürste, die es allerdings nur am Wochenende zu kaufen gibt!

Die Vorletzten

Einen höchst vergnüglichen Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten zu 550 Jahre Ägidiuskirche erlebten knapp hundert Zuschauer am 4. Mai im Gemeindehaus. Die Vorletzten – das sind Stadtdekan Soren Schwesig aus Stuttgart und Pfarrer Peter Schaal-Ahlers aus Ulm – nahmen die kirchlichen Verhältnisse (und das alltägliche Menschsein an und für sich) mit einem Augenzwinkern auf die Schippe. Wahrscheinlich lacht man deshalb so herzlich, weil man sich so oft selber in dem entdeckt, was die beiden an menschlichen Verhaltensform so überspitzt auf die Bühne bringen. Soren Schwesig sagt im Interview: Wir “lachen über unsere Kirche, leiden auch an ihr, lieben sie aber in erster Linie.”

Die beiden Kabarettisten bekamen am Ende den wohlverdienten und lang anhaltenden Applaus.

Konfirmation

13 junge Leute aus unserer Gemeinde werden am 6. Mai um 10 Uhr in der Ägidiuskirche konfirmiert. Am Vorabend findet um 20 Uhr die Feier des Heiligen Abendmahls statt, zu der die ganze Gemeinde eingeladen ist. Wir wünschen den Jugendlichen Gottes Segen und dass sie das “Ja” zu Jesus Christus immer neu bestätigen.

Frühling

Wunderbar, wie das Leben im Frühling, in der österlichen Zeit erwacht. Die Blütenpracht erinnert an das Lied “Geh aus, mein Herz, und suche Freud” von Paul Gerhardt: “Ach, denk ich, bist du hier so schön und lässt Du´s uns so lieblich geh´n auf dieser armen Erden, was wird doch wohl nach dieser Welt dort in dem schönen Himmelszelt und güld´nen Schlosse werden.”

550 Jahre Ägidiuskirche

Baum im Pfarrgarten gepflanzt
Die Feierlichkeiten zum 550jährigen Jubiläum unserer Ägidiuskirche begannen mit einer Baumpflanzaktion am 24. März. Bei schönstem Frühlingswetter pflanzte Martin Stilz als Geschenk des Obst- und Gartenbauvereins ein Apfelbäumchen der Sorte “Mars”. Dieses Bäumchen erinnert zum einen an den Spruch “Und wenn morgen die Welt unterginge, so würde ich doch heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen”, zum anderen daran, dass die Pfarrer in früheren Zeiten dringend auf den Ertrag des Pfarrgartens angewiesen waren.

Wir freuen uns auf die weiteren Veranstaltungen im Jubiläumsjahr: zum Beispiel das Kabarett mit den “Vorletzten” am 4. Mai um 20 Uhr oder die Vorträge über Ägidius (am 1. September um 20 Uhr) und den Vortrag über die Geschichte unserer Kirche im November. Das Faltblatt mit den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr liegt demnächst aus.

Kinderkirche startet neu

Unsere Kinderkirche startet neu – am 18. März! Ab
10 Uhr können die Kinder ins Gemeindehaus in der Friedensstr. 15 kommen
und spielen, basteln und erzählen. Um 10:30 Uhr beginnt das
Kinderkirchprogramm, das bis 11:30 Uhr geht. Eltern, die in den
Gottesdienst in der Ägidiuskirche gehen, können danach noch einen Kaffee im Ägidiustreff im Pfarrhaus trinken und ihre Kinder um 11:30 Uhr am
Gemeindehaus abholen.


Die Termine bis zu den Sommerferien: 18. März/ 15. April/ 17. Juni mit Ausflug nach Stuttgart ins Bibelmuseum/ 15. Juli


Wer gerne neu als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter einsteigen will, kann sich bei Kristina Schnürle melden (Tel. 96 16 90).

Anmeldung Konfijahr

Am Dienstag, 10. April ist um 19:30 Uhr der Anmeldeabend fürs neue Konfirmandenjahr im Evangelischen Gemeindehaus, Friedensstr.15. Angemeldet werden in der Regel die Jugendlichen, die jetzt in der 7. Klasse sind. Die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden sollten am Anmeldeabend mit dabei sein. Konfirmation im nächsten Jahr ist am Sonntag, 5. Mai 2019.

Kabarett

Bitte vormerken: Kirchenkabarett vom feinsten mit den “Vorletzten” am Freitag, 4. Mai, 20 Uhr im Evang. Gemeindehaus in Großheppach, Friedensstr. 15.

Karten im Vorverkauf zu 10 € (erm. 8 €) im Gemeindebüro erhältlich oder an der Abendkasse für 12 €/ 10 €.

Volkslieder und Schlager

Wer gerne Volkslieder und Schlager singt, ist an fünf Abenden ins Gemeindehaus eingeladen. Am 11., 16., 25. und 30.Januar sowie am 8. Februar gibt es jeweils von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr um eine bunte Mischung aus Liedern zu den Themen “Fremde”, “Liebe”, “Bewahrung” und “Freiheit”. Am letzten Abend im Februar dreht sich alles um witzige und lustige Lieder. An jedem Abend geht es in einer Gesprächsrunde zwischendurch um eigene Erfahrungen und Ansichten und um biblische Einsichten.

Man kann auch nur an einzelnen Abenden dazu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und der Eintritt ist frei.

Weihnachten in der Ägidiuskirche

Wir laden herzlich ein zu den Gottesdiensten an Heilig Abend und Weihnachten. Am 24.12. führen die Kinderkirchkinder um 15:30 Uhr ihr Krippenspiel auf. Um 17:30 Uhr ist die festliche Christvesper mit dem Projektchor. Eine Bildmeditation zum Bild “Die Anbetung der Hirten” von Hugo van der Goes beschließt um 22:00 Uhr den Abend. Natürlich werden in allen Gottesdiensten auch die bekannten Weihnachtslieder gesungen und die Weihnachtsgeschichte gelesen.

Am ersten Weihnachtstag ist um 10:00 Uhr Gottesdienst mit dem Posaunenchor. Am 2.Weihnachtstag gestaltet das Singteam den Gottesdienst mit. Pfr. Schaal aus Grunbach wird den Gottesdienst gestalten.

Totensonntag

Gedenken der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres.

Konfis im WCZ

Mit der Konfirmandengruppe waren wir am Samstag, 25. November zu Besuch im Wilhelmine-Canz-Zentrum. Diakonin Bettina Müller hat uns sehr abwechslungsreich die Geschichte des Hauses und besonders von “Mutter Canz” nahegebracht. Wir durften an verschiedenen Stationen selber erfahren, wie es ist, mit einer Behinderung durchs Leben zu gehen. Einige Schwestern haben dann kleine Konfigruppen auf ihr Zimmer eingeladen und erzählt, wie sie Schwester wurden. Ein interessanter Tag mit Horizonterweiterung!

Reformationsfest

Zum 500jährigen Reformationsjubiläum wurde natürlich auch bei uns gefeiert. Der Posaunenchor hat um 15:17 Uhr auf dem Kirchplatz den Choral “Ein feste Burg ist unser Gott” gespielt. Danach gab es ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee, Punsch, Glühwein und Kuchen. Gegen Abend konnte man sich am offenen Feuer eine Wurst grillen. Im Gottesdienst um 19:30 Uhr ging es um die Person Martin Luthers und um seine reformatorische Erkenntnis. Anschließend konnte man noch den Kinofilm “Luther” anschauen.

Das Festival

Unsere Konfirmandengruppe hat am 24.September bei schönstem Herbstwetter den großen Jugendtag auf dem Schloßplatz in Stuttgart besucht. Es ging anlässlich des 500 jährigen Reformationsjubiläums um das Stichwort “Freiheit”. Zum Abschluss spielte und sang die Gruppe “Glasperlenspiel” auf der großen Bühne.

Bachkantate

Ägidiuskirche Großheppach
Samstag, 14. Oktober 2017, 19.00 Uhr


Musikalischer Wochenschluss
zum Reformationsjubiläum


*Johann Sebastian Bach
Reformationskantate BWV 79
„Gott, der Herr, ist Sonn und Schild“*


Eva Kleinheins, Sopran
Margret Hauser, Alt
Thomas Scharr, Bass


Michaelskantorei Waiblingen
Kantorei Sonneberg
Kleiner Chor an der Michaelskirche
Collegium Instrumentale Waiblingen


Leitung: KMD Immanuel Rößler

Konfi Camp

Vom 7. – 9. Juli war unsere Konfirmandengruppe auf dem Schachen bei Münsingen zum KonfiCamp mit 200 anderen Konfirmanden aus dem Kirchenbezirk. Benni Nölke vom Jugendwerk Waiblingen hat das Camp mit einem Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geplant und durchgeführt. Es ging unter dem Motto “Herz.Neu.Beschenkt” um die Veränderung des Lebens, wenn man an Jesus glaubt. Wir haben als Gruppe sehr gut zusammen gefunden. Vielen Dank auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Nina König, Zoe Müller, Marit Veit, Nazario Melchionda und Vincent Mayer.

Gemeindefest

Unser diesjähriges Gemeindefest am 25. Juni fand bei sehr angenehmen

Temparaturen auf dem schönen Kirchplatz statt. Es gab nach dem
Gottesdienst in bewährter Weise Gutes vom Grill, Getränke und Kaffee und
Kuchen. Die Besucher schätzen die angenehme Atmosphäre des Festes und
die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Kinder konnten
malen, spielen und Seifenblasen machen, der Posaunenchor unterhielt mit
Liedern zum Thema “Herz”, die Kinderkirche spielte eine biblische
Geschichte vor, Elisabeth und Ulrich Nißler sangen neuere christliche
Lieder mit den Gästen. Ein besonderes Lob gilt unseren neuen
Konfirmanden, die den Kuchenverkauf hervorragend durchgeführt haben, und
allen Kuchenspendern.

Neue Konfirmanden

Acht Mädchen und fünf Jungs sind in das neue Konfirmandenjahr gestartet.

In der kurzen Zeit seit Beginn haben wir schon viel miteinander erlebt:
Vorstellung im Gottesdienst, Kuchenverkauf beim Gemeindefest, Radtour
zum Jahresfest der Diakonie Stetten, erster sms-Gottesdienst und das
KonfiCamp. Wir wünschen unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden ein
gutes Jahr, in dem sie Gott kennen lernen und gerne “Ja” zu ihm sagen.

Konfirmanden

21 Jugendliche unserer Gemeinde feierten am 7. Mai ihre Konfirmation. „Be a voice, not an echo“ – Sei eine Stimme, nicht bloß ein Echo – gab Pfarrer Schnürle ihnen mit auf den weiteren Weg. Wir wünschen unseren Konfirmierten Gottes Segen und dass sie ein Segen für andere sind.

Kirchengemeinderat-Wochenende

Die Kirchengemeinderäte waren vom 19. – 21. Mai zur jährlichen Klausur in Bad Boll.


Neben konzentrierter Arbeit zu den Themen Pfarrplan 2024, Luther sowie organisatorischen Themen kam auch die Gemeinschaft bei einem Spaziergang durch die blühende Landschaft und geselligen Abenden nicht zu kurz.

Jungschartag im April

Viele Mädchen und Jungs besuchen unsere wöchentlichen Jungscharstunden. Eine kleine Gruppe machte sich am 1. April auf den Weg nach Waiblingen zum Jungschartag. Beim Stationenwettlauf konnten wir den 5. Platz erringen. Am Nachmittag gab es tolle Bastelangebote. Das Bild zeigt die Jungscharler bei einer Station, an der man sich verkleiden konnte.

©2020 Evangelische Kirchengemeinde Großheppach
Impressum

 
 
Umsetzung