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Sommerzeit - Ferienzeit

Danke, Gott – für jede Ruhepause und alles Gute, was du uns schenkst!

SPI - Zusammenarbeit der "Weinstadt-West"-Gemeinden

Es wird in Zukunft weniger Pfarrstellen geben – zum einen fehlt das Geld, zum anderen der theologische Nachwuchs. Deshalb wird es in Zukunft notwendig werden, enger mit unseren beiden Nachbargemeinden Strümpfelbach und Endersbach zusammenzuarbeiten.
Liebgewordenes ändert man ungern. Wir sehen darin aber auch eine Chance, von anderen zu lernen und von gemeinsamen Angeboten zu profitieren. Die beiden bisherigen gemeinsamen Gottesdienste an der Birkelspitze waren sehr schöne Erlebnisse. Ab Weihnachten diesen Jahres wird es nur noch einen gemeinsamen Gemeindebrief aller drei Gemeinden geben, denn ein Zusammenwachsen kann nur gelingen, wenn man voneinander weiß.
Das Bild zeigt die Steuerungsgruppe, die sich alle paar Wochen trifft, um über die nächsten Schritte zu beraten. Gerne nehmen wir Ihre Anfragen und Ideen zur Kenntnis. Unsere Kirchengemeinde wird von Telse Tschamon und Pfarrer Heinz Schnürle vertreten.

Gemeindefest 10. Juli

Am 10. Juli werden sich die neuen Konfirmanden im Gottesdienst um 10 Uhr vorstellen. Anschließend feiern wir unser Gemeindefest auf dem Platz neben der Kirche. Es gibt Feines vom Grill und danach Kaffee und Kuchen. Wir freuen uns über Helfer, die bereit sind, eine oder zwei Stunden eine Aufgabe zu übernehmen, und über Kuchenspenden.

Friedensgebet

Wir laden zusammen mit der katholischen Kirche ein zum Friedensgebet für die Ukraine.
Jeden Dienstagabend um 19 Uhr in der Rundkirche in der Brückenstraße.

Das Friedensgebet wird in den Pfingstferien nicht stattfinden.

Hauskreis lädt ein

Freitagabends um 19 Uhr trifft sich ein Hauskreis bei Doris Meyer im Kirchhofgässle 5. Im Hauskreis liest man einen Bibeltext und tauscht sich aus, was das mit dem eigenen Leben zu tun hat. Es ist außerdem Raum und Zeit, über Persönliches zu reden und zu beten.
Herzliche Einladung an alle, die gerne dazu kommen möchten.

Jahreslosung

Allein den Betern kann es noch gelingen

Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug’ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

Reinhold Schneider, 1936

https://youtu.be/cUM8pj8NxjQ

Die kommenden Gottesdienste

*Herzliche Einladung zu den kommenden Gottesdiensten in der Ägidiuskirche.

Sonntag, 14. August: 10 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Schnürle und Sibylle Grill und Feier des Abendmahls
Predigt über Matthäus 25, 14 – 30 Von guten und schlechten Knechten

Sonntag, 21. August: 10 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Schnürle und Heidi Schmidt am “Israelsonntag”
Predigt über Matthäus 5, 17 – 20 Kein Tüpfelchen vom Gesetz wird vergehen

Sonntag, 28. August: 10 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Schnürle und Sibylle Grill
Predigt über 2. Samuel 12, 1 – 10.13 – 15a “Du bist der Mann!” – Schuld und Vergebung

Verbitterung

Martin Luther King überlebte zwei Bombenanschläge auf sein Haus. Mehrfach wurde er verhaftet, nur weil er sich mit Nachdruck für die Rechte der farbigen Amerikaner einsetzte.
Später erinnerte er sich, dass er damals eine Entscheidung treffen musste: entweder mit Verbitterung zu reagieren – oder aus den Leiden eine schöpferische Kraft zu gewinnen. Schon um sich die Verbitterung zu ersparen, versuchte er, die persönlichen Angriffe als Gelegenheit zu betrachten, sich selbst zu ändern und den Menschen zu helfen, die von einer persönlichen Tragödie betroffen sind.
Er sagte: “Es gibt ja manche, die noch immer im Kreuz einen Stolperstein sehen, und andere, die in ihm eine Torheit sehen, doch ich bin davon überzeugt, dass es eine Kraft Gottes zur Rettung der Gesellschaft und des Einzelnen ist. Die leidvollen Momente der letzten Jahre haben mich auch Gott näher gebracht.”

Kraft in schweren Zeiten

“Der Gerechte ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.” (Psalm 1, 3).
Als wir nach Russland ins Arbeitslager rollten und die Posten uns in aller Gemütsruhe erklärten, wir kämen nie mehr zurück, da ging dieser Vers über mir auf wie der Morgenstern am Nachthimmel. Zum Verzweifeln war kein Anlass, mochte das Herz auch um die Heimat und die Lieben trauern. Auch ihr Verlust konnte das Leben nicht sinnlos machen. Alles hing nur daran, ob es seine Wurzeln in den rechten “Wasserbach” streckte. Und der würde nicht fehlen, der ging mit, der war Gott selbst, gegenwärtig in seinem Wort, das nun so stark zu uns sprach. Nie versagendes, nie versiegendes lebendiges Wasser! Es gab Kraft, nicht nur an sich selbst zu denken, von dem Wenigen abzugeben. Auch das Verhungern konnte nirgend anderswo hinbringen als ins ewige Leben.

Helmut Gollwitzer über seine Erfahrung in russischer Kriegsgefangenschaft

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