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Gemeindefest 12. Juli

Am 12. Juli werden sich die neuen Konfirmanden im Gottesdienst um 10 Uhr vorstellen. Anschließend feiern wir unser Gemeindefest auf dem Platz neben der Kirche. Es gibt Feines vom Grill und danach Kaffee und Kuchen. Wir freuen uns über Helfer, die bereit sind, eine oder zwei Stunden eine Aufgabe zu übernehmen, und über Kuchenspenden.

Friedensgebet

Wir laden zusammen mit der katholischen Kirche ein zum Friedensgebet für die Ukraine.
Jeden Dienstagabend um 19 Uhr in der Rundkirche in der Brückenstraße.
Bitte bringen Sie, wenn möglich, eine Taschenlampe und ein Teelicht mit.

Hauskreis lädt ein

Freitagabends um 19 Uhr trifft sich ein Hauskreis bei Doris Meyer im Kirchhofgässle 5. Im Hauskreis liest man einen Bibeltext und tauscht sich aus, was das mit dem eigenen Leben zu tun hat. Es ist außerdem Raum und Zeit, über Persönliches zu reden und zu beten.
Herzliche Einladung an alle, die gerne dazu kommen möchten.

FSJ-Stelle frei

Nach der Schule mal etwas Abstand vom Lernen bekommen?
Eine sinnvolle Aufgabe übernehmen?
Sich dabei ein Taschengeld verdienen?
Mit anderen Jugendlichen Seminare besuchen?
DANN BEWIRB DICH FÜR EIN FSJ IN UNSEREM KINDERGARTEN „SONNENBLUME“ IM SCHLESIERWEG AB SEPTEMBER!
Nähere Informationen gibt es bei unserer Kindergartenleiterin, Frau Unkauf, Tel. 60 04 80 oder unserer Kirchenpflegerin, Frau Bauer, Tel. 96 77 22.
Wir freuen uns über Dein Interesse und Deine Bewerbung!

Pädagogische Kraft gesucht

Für unseren zweigruppigen Kindergarten „Sonnenblume“ suchen wir eine
pädagogische Fachkraft (m/w/d),
- mit einem Dienstumfang von 100%, als ständige stellvertretende Leitung

In unserem Kindergarten mit halboffenem Konzept werden Kinder von 2 Jahren bis zum Schuleintritt betreut. Wir haben eine Gruppe mit Regelbetreuung und eine mit verlängerter Öffnungszeit (VÖ 6).

Wir bieten Ihnen:
• eine interessante und eigenverantwortliche Tätigkeit in einem engagierten Team
• Anstellung nach KAO (TVöD/SuE)
• Zusatzversorgung (ZVK)

Wir erwarten:
• eine abgeschlossene Ausbildung als Erzieher/-in oder vergleichbare Qualifikation
• Zugehörigkeit zur Evangelischen Landeskirche oder einer Kirche des ACK
Fachkräfte mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Zusätzlich suchen wir noch Vertretungskräfte für Urlaub- und Krankheitsvertretung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Kindergartenleitung, Frau Unkauf, Tel. 07151-60 04 80 oder an die Kirchenpflegerin, Frau Bauer, Tel. 0 71 51 – 96 77 22.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an das Evang. Pfarramt Großheppach, Pfarrgasse 3, 71384 Weinstadt oder an

Jahreslosung

Allein den Betern kann es noch gelingen

Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug’ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

Reinhold Schneider, 1936

https://youtu.be/cUM8pj8NxjQ

Die kommenden Gottesdienste

*Herzliche Einladung zu den kommenden Gottesdiensten.

Sonntag, 29.Mai: 10 Uhr Gottesdienst zu Römer 8, 26 – 30 mit Pfarrer Schnürle und Tilman Jörns an der Orgel

Sonntag, 05. Juni (Pfingstfest): 10 Uhr Gottesdienst über 4.Mose 11, 11f.14-17.24f mit Pfarrer Schnürle und Larissa Schnaidt

Montag, 06. Juni (Pfingstmontag): 10 Uhr Gottesdienst über Römer 8, 1 – 11 mit Pfarrer Köpf und Larissa Schnaidt

Sonntag, 12. Juni: 10 Uhr Gottesdienst über Römer 11, 33 – 36 mit Prädikantin Göggelmann und Tilman Jörns

Sonntag, 19. Juni: 10 Uhr Gottesdienst über Lukas 16, 19 – 31 mit Prädikantin Pöhlmann und Sibylle Grill

Sonntag, 26. Juni: 10 Uhr Gottesdienst mit Taufe über Jona 3, 1 – 10 mit Pfarrer Schnürle und Larissa Schnaidt

Verbitterung

Martin Luther King überlebte zwei Bombenanschläge auf sein Haus. Mehrfach wurde er verhaftet, nur weil er sich mit Nachdruck für die Rechte der farbigen Amerikaner einsetzte.
Später erinnerte er sich, dass er damals eine Entscheidung treffen musste: entweder mit Verbitterung zu reagieren – oder aus den Leiden eine schöpferische Kraft zu gewinnen. Schon um sich die Verbitterung zu ersparen, versuchte er, die persönlichen Angriffe als Gelegenheit zu betrachten, sich selbst zu ändern und den Menschen zu helfen, die von einer persönlichen Tragödie betroffen sind.
Er sagte: “Es gibt ja manche, die noch immer im Kreuz einen Stolperstein sehen, und andere, die in ihm eine Torheit sehen, doch ich bin davon überzeugt, dass es eine Kraft Gottes zur Rettung der Gesellschaft und des Einzelnen ist. Die leidvollen Momente der letzten Jahre haben mich auch Gott näher gebracht.”

Kraft in schweren Zeiten

“Der Gerechte ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.” (Psalm 1, 3).
Als wir nach Russland ins Arbeitslager rollten und die Posten uns in aller Gemütsruhe erklärten, wir kämen nie mehr zurück, da ging dieser Vers über mir auf wie der Morgenstern am Nachthimmel. Zum Verzweifeln war kein Anlass, mochte das Herz auch um die Heimat und die Lieben trauern. Auch ihr Verlust konnte das Leben nicht sinnlos machen. Alles hing nur daran, ob es seine Wurzeln in den rechten “Wasserbach” streckte. Und der würde nicht fehlen, der ging mit, der war Gott selbst, gegenwärtig in seinem Wort, das nun so stark zu uns sprach. Nie versagendes, nie versiegendes lebendiges Wasser! Es gab Kraft, nicht nur an sich selbst zu denken, von dem Wenigen abzugeben. Auch das Verhungern konnte nirgend anderswo hinbringen als ins ewige Leben.

Helmut Gollwitzer über seine Erfahrung in russischer Kriegsgefangenschaft

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