Verbitterung

Verbitterung


Verbitterung

Martin Luther King überlebte zwei Bombenanschläge auf sein Haus. Mehrfach wurde er verhaftet, nur weil er sich mit Nachdruck für die Rechte der farbigen Amerikaner einsetzte.
Später erinnerte er sich, dass er damals eine Entscheidung treffen musste: entweder mit Verbitterung zu reagieren – oder aus den Leiden eine schöpferische Kraft zu gewinnen. Schon um sich die Verbitterung zu ersparen, versuchte er, die persönlichen Angriffe als Gelegenheit zu betrachten, sich selbst zu ändern und den Menschen zu helfen, die von einer persönlichen Tragödie betroffen sind.
Er sagte: “Es gibt ja manche, die noch immer im Kreuz einen Stolperstein sehen, und andere, die in ihm eine Torheit sehen, doch ich bin davon überzeugt, dass es eine Kraft Gottes zur Rettung der Gesellschaft und des Einzelnen ist. Die leidvollen Momente der letzten Jahre haben mich auch Gott näher gebracht.”

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